Werder-Transfer-News
Leihe offiziell: Keita verlässt Werder Richtung Ungarn
Jetzt ist der Wechsel offziell: Naby Keita verlässt den SV Werder Bremen auf Leihbasis. Alle Infos zum Wechsel zu Ferencvaros Budapest.
Bremen – Dieses Mal gab es keinen Rückzieher mehr, auch der Medizincheck verhinderte den Transfer nicht: Naby Keita wird den SV Werder Bremen verlassen und auf Leihbasis beim ungarischen Erstligisten Ferencvaros Budapest einen neuen Anlauf nehmen, um seine ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung zu bringen. Wie die Norddeutschen am Dienstagmorgen offiziell mitteilten, wird der frühere Liverpooler für zwölf Monate an der Donau unterwegs sein. In der offiziellen Verkündung von Ferencvaros bestätigt der Club aus Budepaest zudem eine Kaufoption für Keita, über die die DeichStube zuvor bereits berichtet hatte.
Wechsel offiziell: Wie Werder Bremen die Ausleihe von Naby Keita zu Ferencvaros Budapest kommentiert
„Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit Naby und seinem Berater diese Lösung gefunden haben. Für uns war klar, dass Naby nicht mehr für Werder auflaufen würde. Daher ist diese Leihe für ihn und für uns der richtige Schritt“, wird Clemens Fritz, Werder Bremens Geschäftsführer Fußball auf der Internetseite der Grün-Weißen zitiert. „Wir wünschen Naby in Ungarn viel Erfolg.“
Keita war im Sommer 2023 ablösefrei an die Weser gewechselt, konnte die in ihn gesteckten Hoffnungen aber zu keiner Zeit erfüllen. Schon vor dem ersten Testspiel verletzte sich der Mittelfeldakteur, fiel wochenlang aus und wurde auch in der Folgezeit immer wieder von Blessuren ausgebremst. So tauchen in der Statistik des 29-Jährigen gerade einmal fünf Pflichtspielbeteiligungen für Werder Bremen auf – verteilt auf mickrige 107 Minuten. Zum Bruch kam es im vergangenen Frühjahr, als sich Keita weigerte, gemeinsam mit der Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Leverkusen zu reisen. Der 56-fache Nationalspieler Guineas hatte zuvor erfahren, dass er einmal mehr nicht in der Startelf stehen würde. Vom Verein wurde er daraufhin aus dem Profikader verbannt, ein Zurück gab es nicht mehr. Bereits im Sommer sollten sich die Wege trennen, Naby Keita stand auch kurz vor einem Wechsel in die Türkei, ließ diesen zum Unmut der Bremer Verantwortlichen aber im allerletzten Moment platzen. Nun also der Neustart in Ungarn. (mbü)