Niemeyer klärt auf

Verstärkung oder nicht? So sehen die Transfer-Pläne bei Werder Bremen nach der Englischen Woche aus

Bisher fielen die Transfer-Aktivitäten des SV Werder Bremen in diesem Winter eher gering aus.
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Bisher fielen die Transfer-Aktivitäten des SV Werder Bremen in diesem Winter eher gering aus.

Der SV Werder Bremen ist schlecht in das Jahr 2025 gestartet. Ändern die Grün-Weißen deshalb jetzt ihre Transfer-Strategie? Leiter Profifußball Peter Niemeyer klärt auf.

Bremen – Es sind nicht mehr ganz zwei Wochen, dann ist auch diese Winter-Transferphase schon wieder Geschichte. Am Montag, 3. Februar können in Deutschland die allerletzten Deals abgewickelt werden, danach sind nur noch Abgänge ins Ausland möglich. Der SV Werder Bremen hat in Issa Kaboré bekanntlich einen neuen Mann für die linke Seite aus Manchester ausgeliehen, sonst bislang aber keine allzu großen Anstalten gemacht, personell noch weiter nachzulegen. Zuletzt gab es aber eine Englische Woche mit zwei Niederlagen, nur einem Punktgewinn und einigen unschönen Erkenntnissen, was allen Beteiligten logischerweise so gar nicht geschmeckt hat – und deshalb nun zu einem Umdenken bei der Transferplanung führt?

Winter-Transfers? Werder Bremen will Probleme wohl erst einmal intern lösen

„Die Ergebnisse haben das Pendel weder in die eine noch andere Richtung ausschlagen lassen“, erklärt Peter Niemeyer als Werder Bremens Leiter Profifußball. „Ich sehe kein personelles oder qualitatives, sondern ein internes Thema.“ Soll heißen: Die Bremer wollen die zuletzt vornehmlich defensiven Defizite auch selbst beheben und vertrauen auf den Kader, der im Laufe der Hinrunde bereits nachgewiesen hat, dass er kompakt verteidigen kann. Dazu passen aktuelle Aussagen von Clemens Fritz, der gegenüber dem „kicker“ noch einmal wiederholte, was schon seit Wochen gilt: „Wir sehen aktuell nicht den unmittelbaren Bedarf, aber sollte sich eine Möglichkeit ergeben, beschäftigen wir uns auch damit - solange es wirtschaftlich vertretbar ist. Wenn noch eine Tür aufgeht, dann gehen wir durch. Wenn nicht, dann nicht.“ Und Fritz ergänzte: „Es würde für uns nur dann Sinn ergeben, wenn wir auch intern das Zeichen setzen, dass uns ein Neuzugang sofort weiterhelfen würde. Für die Breite brauchen wir keinen Spieler mehr zu verpflichten.“

Wo Profis kommen können, sind logischerweise auch noch Wechsel in die Gegenrichtung möglich – was womöglich gutes Geld in die Kassen des SV Werder Bremen spülen, aber auch ein Loch in den Kader schießen würde. Doch auch in dieser Hinsicht sieht es derzeit nicht nach allzu viel Bewegung aus. „Aktuell ist alles ruhig“, meint Peter Niemeyer. „Ob da noch etwas passiert, wage ich zu bezweifeln, will es aber auch nicht ausschließen.“ (mbü)

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