Werder-Transfer-News
Top-Talent Ramiz Hamouda trainiert bei Werder mit - darf aber erst 2026 verpflichtet werden
Besonderer Trainingsgast beim SV Werder Bremen: Top-Talent Ramiz Hamouda mischt mit, darf aber noch lange nicht verpflichtet werden. So sieht Werders Plan mit dem Amerikaner aus.
Bremen - Als Jens Stage am Dienstagvormittag sein individuelles Training am Osterdeich absolvierte, hatte der angeschlagene Profi des SV Werder Bremen einen Spieler an seiner Seite, dessen Gesicht am Osterdeich (noch) relativ unbekannt ist: Ramiz Hamouda. Noch bis Mitte Dezember ist das 16-jährige Talent in Bremen zu Gast, um Land, Leute - und vor allem den Verein besser kennenzulernen, für den er in Zukunft spielen soll. Bekanntlich möchte Werder den jungen US-Amerikaner gerne verpflichten, kann das aber frühestens in anderthalb Jahren tun.
Werder Bremen darf Top-Talent Ramiz Hamouda erst 2026 verpflichten - Schnupper-Training am Osterdeich
In seiner Heimat ist Ramiz Hamouda aktuell für den Birmingham Legion FC in der zweithöchsten Spielklasse aktiv. Bis er tatsächlich zu Werder Bremen wechseln darf, muss er sich noch einige Zeit gedulden. So schreiben die FIFA-Regularien vor, dass ein Transfer erst vollzogen werden darf, wenn der Spieler 18 Jahre alt ist. Das wird Hamouda am 26. Mai 2026 sein. Kurz danach soll er zu Werder kommen, denn sportlich sind die Bremer vom Talent längst überzeugt.
„Ramiz trainiert bei uns aktuell mit der U19 und hinterlässt einen sehr guten Eindruck“, betont Sportchef Clemens Fritz auf Nachfrage der DeichStube. Hat der Bundesliga-Nachwuchs frei, wird Hamouda individuell betreut, weil er nicht spielberechtigt ist, soll er auf diese Weise auf eine angemessene Belastung kommen. So kann es passieren, dass der US-Amerikaner wie am Dienstag beim Training mit Stage schon mal auf Tuchfühlung mit den Bundesliga-Stars des SV Werder Bremen geht.
Werder Bremen-Transfers: Ramiz Hamouda soll 2026 wechseln - Clemens Fritz ist optimistisch
„Er schaut sich hier alles genau an, unter anderem auch die Bundesliga-Heimspiele. Es geht darum, dass er ein Gefühl dafür bekommt, wie die Werder-Welt funktioniert und was sie ausmacht“, sagt Fritz. Eines Tages soll Ramiz Hamouda schließlich selbst ein Teil davon werden. Fritz zeigt sich jedenfalls „optimistisch“, dass sich das frühzeitige Bemühen um Hamouda auszahlt und der Transfer zum SV Werder Bremen 2026 tatsächlich vollzogen wird. (dco)