Werder-Transfer-News
Nach Fehlstart: Werders U19 will Sturm-Talent aus Berlin verpflichten – aber die Konkurrenz ist groß
Nach dem Fehlstart in die neue Saison will die U19 des SV Werder Bremen nach Informationen der DeichStube im Sturm nachlegen. Im Fokus der Bemühungen: Ein Top-Talent aus Berlin.
Bremen – Die U19 des SV Werder Bremen hat nach der äußerst erfolgreichen Vorsaison, die mit dem DFB-Pokal-Sieg der A-Junioren gekrönt wurde, einen klassischen Fehlstart in die neue Spielzeit hingelegt. Das Team von Trainer Cedric Makiadi belegt nach drei Spieltagen in der Vorrunden-Gruppe A der DFB-Nachwuchsliga mit zwei Niederlagen gegen Hannover 96 (1:3) und den HSV (2:4) sowie einem Remis gegen Holstein Kiel (1:1) den vorletzten Platz. Zudem ist der Titelverteidiger bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den FC St. Pauli (0:2) ausgeschieden.
Werder Bremen-Transfers: Kommt Wunschspieler Iaia Manco Danfa vom Berliner AK?
Entsprechend unzufrieden sind die U19-Verantwortlichen des SV Werder Bremen mit dieser Momentaufnahme und arbeiten aktuell hinter den Kulissen akribisch an einer Verstärkung des Kaders. Im Fokus steht nach Informationen der DeichStube die Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers. Und ein Name dabei steht ganz oben auf dem grün-weißen Wunschzettel: Iaia Manco Danfa. Der 18-jährige Stürmer läuft seit Sommer 2024 für den Berliner AK in der U19-Bundesliga auf, wo er in der aktuellen Spielzeit allerdings nicht an seine Topform aus der Vorsaison anknüpfen konnte, in der er in 26 Ligaspielen sagenhafte 31 Tore erzielte und sechs weitere Treffer auflegte.
Die Grün-Weißen hatten ihre Fühler bereits zu Jahresbeginn nach dem schnellen Stürmer aus Guinea-Bissau ausgestreckt. Allerdings hat der SV Werder Bremen im Werben um Iaia Manco Danfa, der zuletzt mehrfach seinen Berater gewechselt hat, namhafte Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Unter anderem Werders Nordrivale, der Hamburger SV, ist stark an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert, der vertraglich noch bis Sommer 2026 an den BAK gebunden ist. Ein weiteres Problem aus Bremer Sicht: Der Hauptstadtclub fordert dem Vernehmen nach weiter eine sehr hohe Ablösesumme für das Sturm-Talent. Ob es mit dem Wunsch-Transfer an die Weser tatsächlich klappt, ist daher zumindest fraglich. (mwi)
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