Werder-Transfer-News
Werders Linksverteidiger-Suche: Milans Ballo-Touré vor Einigung mit belgischem Verein
Die Linksverteidiger-Suche des SV Werder Bremen hakt weiter. Besonders bitter: Nach Informationen der DeichStube steht Wunschspieler Fodé Ballo-Touré jetzt vor einem Wechsel zu einem anderen Club: Royal Antwerpen.
Bremen – Eigentlich wollte der SV Werder Bremen schon längst einen neuen Linksverteidiger präsentiert haben. Doch nach dem Verkauf von Lee Buchanan (wechselte vor einem Monat für 1,5 Millionen Euro Ablöse zu Birmingham City) passierte nichts. Und langsam rennt den Bremern bei der Neubesetzung der Linksverteidiger-Position die Zeit davon. Am 1. September, in weniger als einer Woche, schließt das Transferfenster. Und nun müssen die Bremer offenbar einen Topkandidaten von ihrer Wunschliste streichen: Fodé Ballo-Touré vom AC Mailand. Der 26-jährige senegalesische Nationalspieler steht nach Informationen der DeichStube vor einem Wechsel zu einem anderen Club. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano handelt es sich um den belgischen Spitzenclub Royal Antwerpen.
Für Werder Bremen ist das durchaus bitter: Die Bremer sind sich mit Fodé Ballo-Touré schon länger einig gewesen. Angeblich präferiere der Senegalese auch einen Wechsel nach Norddeutschland. Das Problem: Während Milan seinen Linksverteidiger lange Zeit nur verkaufen wollte und dies jetzt wohl auch tut, beharrten die klammen Bremer auf einer Leihe mit Kaufoption.
Transfers: Werder Bremen-Wunschspieler Fodé Ballo-Touré vor Wechsel zu einem anderen Club
Die Verhandlungen mit dem AC Mailand lagen zuletzt entsprechend auf Eis - und das, obwohl Milan den Bremern sogar entgegengekommen und eine Leihe mit Kaufpflicht in Aussicht gestellt haben soll. Mit diesem Modell hatte Werder Bremen in der jüngeren Vergangenheit schon häufiger Transfers abgewickelt, beispielsweise bei Ömer Toprak, Leonardo Bittencourt oder auch Davie Selke.
Doch daraus wird bei Fodé Ballo-Touré offenbar nichts: Statt nach Bremen zieht es den früheren französischen U21-Nationalspieler nun wohl nach Belgien, es sei denn Werder Bremen grätscht in letzter Sekunde doch noch dazwischen. Ansonsten bleibt das Problem an der Weser ein altbekanntes: Anthony Jung ist auf der linken Bremer Abwehrseite allein auf weiter Flur – und bleibt vorerst konkurrenzlos. Und die Uhr tickt... (mwi)