Nächstes Spiel erst am Montag
Trikot-Sammler Kohfeldt und die besondere Woche
Bremen - Seine Spieler waren zum Teil weit weg in die Sonne geflogen, doch Florian Kohfeldt selbst blieb am Boden.
„Ich habe das schöne Wetter in Bremen genossen und die Zeit mit der Familie verbracht“, berichtet der Werder-Coach von seinem langen Wochenende, das noch eine Sonderaufgabe beinhaltete: einen besonderen Waschgang. Irgendwie passend zu einer außergewöhnlichen Woche.
Der Reihe nach: Nach dem 2:2 am vergangenen Freitag in Mönchengladbach hatte Kohfeldt von Borussia-Verteidiger Jannik Vestergaard dessen klitschnasses Trikot geschenkt bekommen. „Das habe ich erstmal gewaschen“, erzählt Kohfeldt mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Man kennt sich aus gemeinsamen Werder-Zeiten, Kohfeldt war damals Co-Trainer: „Ich habe ein paar Trikots von Spielern, mit denen ich die Zusammenarbeit ganz besonders geschätzt habe. Vielleicht findet es ja einen Platz in meinem Haus.“
Herausforderung der freien Zeit: Spannungsbogen aufbauen
Zum Aufhängen hätte er in dieser Woche etwas mehr Zeit als sonst. Denn die Trainingswoche startet ein bisschen lockerer. Die Pause zwischen den beiden Partien am 25. und 26. Spieltag könnte kaum größer sein - von Freitag bis zum übernächsten Montag. „Das ist fast wie eine Länderspielpause“, findet Kohfeldt. Die besondere Herausforderung sei dabei, den Spannungsbogen rechtzeitig aufzubauen.
Drei Tage hatten die Profis deshalb frei. Am Dienstag wurde individuell im Kraftraum trainiert. Am Mittwoch geht es erstmals gemeinsam auf den Platz. Doch erst am Freitag startet die richtige Vorbereitung auf das Heimspiel am Montag gegen Köln. „Dann sind wir wieder in unserem normalen Rhythmus“, sagt Kohfeldt. Die lange Pause sei zwar etwas ungewohnt, aber letztlich kein Problem.
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