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Bremen - Die Werder-Fans beim Training am Donnerstag vermissten ein wichtiges Trio: Zlatko Junuzovic, Lamine Sane und Philipp Bargfrede fehlten auf dem Platz.
Und das ausgerechnet vor dem so wichtigen Kellerduell am Sonntag beim 1. FC Köln (13.30 Uhr). Doch Werder gab sofort Entwarnung. Der Club teilte mit, dass die drei Profis im Stadion ein individuelles Programm absolvieren würden, ihr Einsatz gegen den Tabellenletzten sei nicht gefährdet. Das gilt auch für Jerome Gondorf (Schulterprobleme), der ins Mannschaftstraining zurückkehrte. Theodor Gebre Selassie (Infekt) war ebenfalls wieder ins Teamtraining eingestiegen, musste die Einheit aber vorzeitig abbrechen. Warum, ist noch nicht bekannt.
Bei Max Kruse ist die Ausgangslage etwas anders. Der Angreifer wird zwar mit nach Köln reisen, aber nach seinem Schlüsselbeinbruch sei ein Einsatz noch ausgeschlossen, hatte Sportchef Frank Baumann am Mittwochabend erklärt. Doch wer Kruse am Donnerstag trainieren sah, bekam da so seine Zweifel.
Der 29-Jährige gab bei seiner individuellen Einheit auf dem Platz ordentlich Gas. Einmal rutschte er aus, fiel hin, schüttelte sich kurz – und war dann schon wieder unterwegs. Allerdings wäre ein Bundesliga-Einsatz am Sonntag auch ziemlich riskant. Der Schlüsselbeinbruch liegt noch keine sechs Wochen zurück, und diese Ausfallzeit sei eigentlich das Minimum bei so einer Verletzung, hatte Baumann erklärt.