Coulibaly imponiert den Kollegen
Vertrauen ohne Bauchschmerzen: Werders U19-Talente heimsen viel Lob ein
Im Trainingslager des SV Werder Bremen im Zillertal bekommen die U19-Talente viel Lob, besonders einer imponiert den Kollegen: Karim Coulibaly. Das sagt Kapitän Marco Friedl.
Zell am Ziller – Niklas Stark hatte den Anfang gemacht, Michael Zetterer, Peter Niemeyer und Marco Friedl folgten in den weiteren Tagen. Wann immer während des Zillertal-Trainingslagers über die U19-Talente des SV Werder Bremen gesprochen wurde, fiel ein Name mit Gewissheit: der von Karim Coulibaly. Der 18-Jährige, der kürzlich seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat, imponierte seinen Kollegen ebenso wie den Verantwortlichen und Fans mit seiner Abgeklärtheit und physischen Präsenz in der Innenverteidigung. In der internen Hierarchie dürfte sich Coulibaly so hinter Stark, Friedl und Amos Pieper auf Rang vier positioniert haben. Nicht ausgeschlossen also, dass schon bald der erste Bundesliga-Einsatz winken könnte. Wie auch dem einen oder anderen weiteren Talent. Kapitän Marco Friedl verspürt jedenfalls kein unangenehmes Ziehen in der Magengegend, wenn er an einen Auftritt der Youngster im deutschen Fußball-Oberhaus denkt.
Werder Bremen-Kapitän Marco Friedl über U19-Talente: „Hätte kein Problem, wenn mal einer zum Zug kommt“
„Als man mich damals reingeworfen hat, hatte der eine oder andere wahrscheinlich Bauschmerzen. Ich selbst vielleicht auch, weil ich nervös war“, sagt der Österreicher lachend und skizziert, wie ein optimaler Einstand für Werder Bremen auf der großen Bühne gelingen kann: „Es wird viel darauf ankommen, dass du eine Mannschaft mit erfahrenen Spielern hast, die die Jungen dann auffangen können. Ich finde die Jungs sehr gut und hätte kein Problem damit, wenn der eine oder andere mal zum Zug kommt.“ Kleine Einschränkung: „Wenn du drei Talente auf einmal reinbringst, ist es vielleicht schwierig“, unkt Friedl, sagt jedoch auch: „Der Trainer hat in den letzten Jahren absolut gezeigt, dass er junge Spieler besser machen und auf Zweit- oder Erstliganiveau bringen kann. Warum also nicht auch bei uns?“ (mbü)
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