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Lohne - Etwas ungewöhnlich ist die Maßnahme schon: Werder-Coach Florian Kohfeldt teilt am Dienstag seine Mannschaft. Der eine Teil darf bis zur Reise am Samstag ins Trainingslager nach Grassau Urlaub machen, der andere Teil muss in Bremen arbeiten.
„Einige Spieler sind jetzt vier Wochen am Stück zusammen, die müssen einfach mal den Kopf frei bekommen“, erklärte Kohfeldt nach dem Testspiel gegen Venlo in Lohne. Die Profis, die wegen ihrer WM-Teilnahme oder wegen Länderspielen erst später ins Training eingestiegen sind, sollen derweil ihren Rückstand aufholen. Das gilt natürlich auch für Claudio Pizarro, der erst am Sonntag verpflichtet worden war. Ludwig Augustinsson stößt nach seinem WM-Urlaub ebenfalls dazu.
Ganz frei haben aber auch die Urlauber nicht. „Sie müssen alle ein Programm absolvieren“, sagte Kohfeldt: „Aber mir ist es egal, ob sie morgens um sechs Uhr ihren Lauf machen oder erst später.“ Jeder darf auch verreisen, wohin er will. Da gibt es keine Vorgaben. Der Werder-Coach geht aber nicht davon aus, dass seine Spieler die kurze Pause zu besonderen Trips nutzen werden. Dafür seien die vergangenen Trainingswochen einfach zu anstrengend gewesen.