Von 2004 bis 2005 beim SV Werder
14 Jahre Haft: Ex-Werder-Talent Ruud ter Heide muss ins Gefängnis
Bremen – Einst sah der SV Werder Bremen in ihm einen Spieler mit Profi-Potenzial. Doch statt in die Bundesliga hat das Leben Ruud ter Heide (38) ins Gefängnis geführt.
Weil er vor vier Jahren im niederländischen Reutum im Streit einen Mann erstochen hat, wurde der ehemalige Mittelstürmer der zweiten Bremer Mannschaft (heute U23) in einem Berufungsverfahren zu 14 Jahren Haft verurteilt. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. In erster Instanz war gegen Ruud ter Heide wegen Totschlags eine Gefängnisstrafe von zwölf Jahren verhängt worden.
Ruud ter Heide spielte von 2004 bis 2005 bei Werder Bremen II
Ruud ter Heide spielte von 2004 bis 2005 eine Saison lang in Bremen – damals in einem Team mit dem späteren Werder-Star Aaron Hunt und dem heutigen Direktor des Leistungszentrums Björn Schierenbeck. In 31 Regionalliga-Partien für Werder Bremen II gelangen dem von Eintracht Nordhorn gekommenen Niederländer sieben Tore, plus eines im DFB-Pokal. Seine Karriere setzte er danach in den Niederlanden fort.
An der Tat in einem Restaurant in Reutum war 2017 auch ter Heides Bruder beteiligt. Er wurde zunächst ebenfalls zu zwölf Jahren verurteilt, die Strafe wurde in der Berufungsverhandlung aber auf ein Jahr reduziert und ist mittlerweile verbüßt. (csa)