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Frankfurt - Keine Frage, es war der große Schreckmoment des Nachmittags: Nach einem Zusammenprall mit Frankfurts Mijat Gacinovic blieb Werders Torhüter Jiri Pavlenka minutenlang verletzt am Boden liegen.
Der 26-Jährige hatte in der 48. Minute während des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt nach einer zu kurz geraten Kopfballrückgabe von Ludwig Augustinsson versucht, an den Ball zu kommen - vergeblich. Stattdessen holte er Gacinovic von den Beinen und bekam dessen linken Ellenbogen mit voller Wucht an den Kopf. Pavlenka musste vom Platz, wurde in ein Frankfurter Krankenhaus gebracht und wird dort laut Sportchef Frank Baumann mit Verdacht auf Gehirnerschütterung über Nacht bleiben.
Pavlenka der vierte verletzte Werder-Torwart
„Er war ansprechbar und hat sich offensichtlich keine Brüche zugezogen“, berichtete Baumann nach dem Spiel in den Katakomben des Frankfurter Stadions. „Ihn da so am Boden liegen zu sehen, war aber kein schönes Gefühl.“ Gegenüber dem Teamarzt habe Pavlenka zunächst gesagt, dass er nicht ausgewechselt werden wolle. „Dann hat er aber gemerkt, dass es nicht mehr geht“, sagte Baumann. In der Tat war der Torhüter beim Versuch aufzustehen gleich wieder weggeknickt. Für ihn kam Luca Plogmann ins Spiel.
Wie lange Werder nun auf Pavlenka verzichten muss, steht noch nicht fest. „Die Nationalmannschaft hat sich natürlich erledigt“, sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt. „Ich hoffe, dass er in zwei, drei Tagen wieder dabei ist und sein tschechisches Siegerbier trinken kann.“ Die Hoffnung ist bei den Bremern also groß, dass ihre Nummer eins zum kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (16. September, 15.30 Uhr) wieder fit ist. Gut für Werder und Pavlenka: Die Partie steht wegen der Länderspielpause erst in zwei Wochen an.
Nach Stefanos Kapinos, Jaroslav Drobny und Michael Zetterer ist Pavlenka bereits der vierte Werder-Keeper, der sich mit einer Verletzung herumplagt.