Nach Cottbus-Testspiel

Humpelnder Romano Schmid, bandagierter Mats Heitmann: So steht es um das Werder-Duo und die anderen Verletzten

Romano Schmid und Mats Heitmann trugen in Werder Bremens Cottbus-Testspiel Blessuren davon. Wie steht‘s um sie und die anderen Verletzten?

Mitchell Weiser und Niklas Stark waren am Wochenende gar nicht erst mit nach Cottbus gereist, Felix Agu, Julian Malatini und Senne Lynen fehlten ebenso. Und dann meldete sich – quasi über Nacht – auch noch Olivier Deman erkrankt ab. Die Personallage für das Testspiel des SV Werder Bremen bei Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus (4:2) war also durchaus etwas angespannt gewesen, und sie wurde noch etwas unangenehmer, weil Abwehrtalent Mats Heitmann früh wegen einer Knieblessur ausgewechselt sowie bandagiert werden musste und auch Romano Schmid bei seinem ersten Auftritt nach dem WM-Urlaub einen derart unangenehmen Schlag auf den Fuß bekam, dass er für den Rest des Tages nur noch humpelnd durchs Stadion schlich. Die gute Nachricht: Ganz so schlimm sollen die Wehwehchen allesamt nicht sein.

Romano Schmid (l.) bekam im Testspiel des SV Werder Bremen gegen Energie Cottbus einen unangenehmen Schlag auf den Fuß ab, Talent Mats Heitmann musste gar angeschlagen raus.

Verletzt? Werder-Bremen-Talent Mats Heitmann gegen Energie Cottbus früh raus, Romano Schmid planmäßig

„Bei Mats ist es so, dass er in der Vergangenheit immer wieder Knieprobleme hatte. Er ist jetzt wieder auf das Knie gefallen, es hat sich irgendwie überspannt. Es gab aber grundsätzlich keine Befürchtung, dass etwas Größeres passiert sein könnte“, erklärte Werder Bremens Chefcoach Daniel Thioune und ergänzte mit Blick auf Rückkehrer Schmid: „Bei Romano war es nur eine Prellung. Es war ohnehin geplant, dass er nur 45 Minuten spielt. Das hatte mit dem Fuß nichts zu tun.“ Längere Ausfälle drohen also nicht, wie wohl auch bei Weiser und Stark. Ersterer fiel zuletzt ein Jahr lang wegen eines Kreuzbandrisses aus, Zweiterer plagte sich in der Vorsaison immer wieder mit Hüftbeschwerden herum. Das jetzige Fehlen habe jedoch nur indirekt etwas mit den vorherigen Beschwerden zu tun, versicherte Thioune. „Der Workload war zuletzt schon sehr hoch. Deshalb war es normal, dass einige Spieler eine Reaktion zeigen. Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sie länger ausfallen – es ist nichts kaputtgegangen, das ist wichtig.“

Nach Verletzung: Saisonstart von Senne Lynen bei Werder Bremen wohl nicht in Gefahr

Und auch Senne Lynen, der wegen einer Bauchmuskelverletzung bereits während des Zillertal-Trainingslagers Zuschauer geblieben war und auch die vergangene Woche lediglich individuell übte, soll verhältnismäßig zeitnah wieder zur Verfügung stehen. „Die Fantasie ist, dass er vielleicht nach dem Spiel gegen Paderborn am nächsten Wochenende wieder ein Teil der Mannschaft sein könnte und gegen Auxerre Minuten sammelt“, sagt Thioune. Gegen die Franzosen absolviert Werder Bremen am „Tach der Fans“ (15. August) seine Generalprobe für den Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Lüneburg (22. August). Nicht ausgeschlossen, dass der Belgier dort wieder ein Faktor ist. „Dann kann es schnell gehen, aber ich muss vorsichtig sein, wie die Reaktion nach dem Training ausfällt“, sagt Thioune. „Ich sehe aber aktuell keine Gefahr für den Saisonstart.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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