„Wir schauen, was sich ergibt“

Werder-Verteidiger Malatini über Comeback-Pläne und Wechselgedanken

Julian Malatini wartet bei Werder Bremen auf seinen Durchbruch - jetzt spricht er über seine Comeback-Pläne und Gedanken an einen Transfer!

Die Sonne Argentiniens hat Julian Malatini schon eine gewisse Weile wieder hinter sich gelassen. Der Besuch bei Familie und Freunden spendete dem Verteidiger des SV Werder Bremen aber neue Kraft, nachdem er sich Mitte März während des Spiels gegen den 1. FSV Mainz 05 (0:2) eine Verletzung am Syndesmoseband zugezogen hatte und die Saison dadurch für ihn gelaufen war. Wie der 24-Jährige in einem Interview in seiner südamerikanischen Heimat erklärte, geht er von einer insgesamt dreimonatigen Ausfallzeit aus – was bedeuten würde, dass ein Großteil des Leidens schon überstanden ist. Doch selbst wenn die Blessur dann ausgeheilt ist, wird es erst Stück für Stück wieder zurück zur fußballerischen Normalität gehen können. „Mir kommt die WM zugute, weil ich so mehr Zeit zur Erholung habe und mich so auf die neue Saison konzentrieren kann“, sagte Malatini kürzlich dem Radiosender „La Voz de la Amistad“.

Julian Malatini wartet bei Werder Bremen auf seinen Durchbruch - jetzt spricht er über seine Comeback-Pläne und Gedanken an einen Transfer!

Werder Bremens Peter Niemeyer über Julian Malatini: „Wie es für ihn weitergeht, müssen wir abwarten“

Wie genau die Zukunft des Abwehrspielers aussieht, ist allerdings noch offen. Erst kürzlich hatte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball des SV Werder Bremen, im Gespräch mit der DeichStube mit Blick auf Julian Malatini erklärt: „Wir gehen aktuell davon aus, dass seine Rekonvaleszenz bis in den August dauert. Wie es danach für ihn weitergeht, müssen wir dementsprechend abwarten.“

Julian Malatinis Vertrag an der Weser läuft nach DeichStube-Informationen noch bis zum Jahr 2028, den großen Durchbruch hat der Defensivakteur des SV Werder Bremen bislang nicht geschafft – auch wegen verschiedener Verletzungen. Deswegen blickt auch Malatini auf mögliche Wechseloptionen. „Natürlich analysiert man das immer bei den Transferfenstern, und besonders jetzt beim großen im Sommer. Wir schauen, was sich ergibt, ob sich etwas anbietet und wir den nächsten Schritt machen oder nicht“, sagte er.

Werder-Profi Julian Malatini über Bremen: „Die Stadt ist sehr schön, es gibt viele Grünflächen, viele Parks - aber nicht viel Unterhaltung“

Ganz grundsätzlich gefalle es ihm aber beim Bundesligisten. „Unser Fanblock ist ziemlich stark – sie halten zusammen, und zuhause ist das Stadion immer voll, egal wie die Situation des Teams ist“, meinte Julian Malatini. „Egal ob es uns nicht so gut geht oder wir besser sind – die Fans machen sich immer bemerkbar.“ Lediglich abseits des Platzes gebe es für seinen Geschmack Raum für Verbesserungen. „Die Stadt ist groß, aber man lebt dort wie in einem Dorf. Buchstäblich – weil es auch nicht viele Sachen zu tun gibt. Die Stadt selbst ist sehr schön, es gibt viele Grünflächen, viele Parks. Aber nicht viel Unterhaltung“, erklärte der Profi des SV Werder Bremen lachend. „Die Leute essen um halb sieben, und dann ist der Tag vorbei.“ (mbü)

Rubriklistenbild: © gumzmedia

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