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Bremen - 16 Mal am Stück verloren, zum Teil mehr als deutlich: Werders Bundesliga-Bilanz gegen den FC Bayern hat in den vergangenen Jahren ordentlich Schaden genommen. Am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) wollen die Bremer die schwarze Serie während des Auswärtsspiels beim Rekordmeister endlich stoppen - und die personellen Vorzeichen dafür stehen gar nicht mal schlecht.
Torhüter Jiri Pavlenka hatte bereits am Donnerstag endgültig Grünes Licht für einen Einsatz gegeben, was in Bremen für große Erleichterung sorgte. Schließlich wird der Tscheche in München mehrfach gefordert sein. Vor Pavlenka dürfte Kohfeldt auf eine Viererkette mit (von links) Ludwig Augustinsson, Niklas Moisander, Milos Veljkovic und Theodor Gebre Selassie setzen - allerdings nur auf dem Papier.
Wahrscheinlich ist, dass Nuri Sahin bei Bayern-Ballbesitz im Zentrum der Abwehrreihe agiert und somit aus der Vierer- eine Fünferkette macht. Philipp Bargfrede sitzt nach gerade auskurierter Verletzung als Backup für diese Rolle auf der Bank.
Im Mittelfeld wird Kohfeldt auch beim Rekordmeister wieder auf Davy Klaassen und Maximilian Eggestein setzen - und vermutlich auch auf Max Kruse. Mit seiner Ballsicherheit und Übersicht ist der Kapitän prädestiniert für den Job hinter den Spitzen, um gegen die Bayern einerseits Ideen zu kreieren, andererseits aber auch, um für Momente der Entlastung zu sorgen.
Bliebe noch ein Zweier-Sturm, in dem der schnelle Milot Rashica dank seiner zuletzt starken Form gesetzt ist. Sein explosiver Antritt könnte eine Waffe für Werder sein. Für den Platz an Rashicas Seite stehen Martin Harnik, Yuya Osako und Ex-Bayer Claudio Pizarro bereit, wobei Osako die besten Karten für einen Startelf-Einsatz haben dürfte.