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Bremen - Lange verletzt, selten gesetzt: Die Zeit von Luca Caldirola bei Werder Bremen war nicht immer die glücklichste. Der vergangene Sonntag aber dürfte für den Italiener einem Tiefschlag gleichgekommen sein.
Beim 0:0 gegen den 1. FC Köln stellte Werder-Trainer Alexander Nouri sein System um, spielte in der Verteidigung mit Vierer- statt Dreierkette. Dadurch rutschte Milos Veljkovic auf die Bank - und Caldirola erstmals in dieser Saison ganz aus dem Kader.
Das dürfte die Stimmung des ohnehin frustrierten 26-Jährigen nicht gerade gehoben haben - und einen Abschied in der Winterpause wahrscheinlicher machen. Der Verteidiger hatte in der Vergangenheit schon mehrfach Abwanderungsgedanken geäußert, sollte er es nicht schaffen, sich den Stammplatz zu sichern. Davon ist er mittlerweile meilenweit entfernt.
Wie viel Geduld hat Caldirola?
Ein Abschied ist denkbar - auch Frank Baumann zeigt sich gesprächsbereit. „Wenn er im Winter zu uns kommt und sagt, dass er wechseln möchte, dann müssen wir uns zusammensetzen“, sagte Werders Sportchef gegenüber „Mein Werder“, „das heißt aber nicht, dass wir ihn auch gehen lassen.“
Laut Baumann habe Caldirola noch alle Chancen bei Werder: „Wichtig ist, was man als Spieler macht, um die Situation zu verbessern. Dass man kämpft.“ Und das mache Caldirola. Die Frage ist nur: Wie lange noch?