Werder-Transfer-News
Die Zeit ist knapp, die Liste lang: Welche Transfers Werder bis zum Ende der Wechselperiode noch umsetzen will
Die Zeit ist knapp und die Baustellen sind noch immer groß: Diese Transfers plant Werder Bremen noch bis zum Ende der Wechselphase.
Bremen – Ein neuer Mittelstürmer, dazu Verstärkung für die Außenverteidigerposition (wenn möglich doppelt) und frisches Blut fürs defensive Mittelfeld – aktuell gibt es nach wie vor etliche Kaderbaustellen, die die sportliche Führung des SV Werder Bremen bis zum nahenden Ende der Transferphase schließen möchte – und muss, wenn die Mannschaft in der Bundesliga dauerhaft konkurrenzfähig sein soll. Auf der anderen Seite könnten einige Spieler den Verein leihweise noch verlassen. Heißt: So ruhig die bisherige Wechselphase am Osterdeich auch verlief, so turbulent könnte ihr Schlussspurt werden – wenn die Pläne denn aufgehen.
Bis zum Ende der Wechselphase: Diese Transfers plant der SV Werder Bremen noch
Beim Thema Angreifer-Suche tauchte am Wochenende der Name Taiwo Awoniyi in der öffentlichen Verlosung auf. Der 28-jährige Mittelstürmer steht bei Nottingham Forrest unter Vertrag, war in der Vergangenheit schon für Mainz 05 und Union Berlin aktiv – und ist an der Weser kein Unbekannter. Nach Informationen der DeichStube wurde der Name in diesem Sommer bei Werder Bremen diskutiert, aktuell ist Awoniyi aber kein akutes Thema. Das dürfte auch mit der langen Verletzungshistorie des Nigerianers zusammenhängen. Angesichts eines Marktwerts von 16 Millionen Euro wäre in jedem Fall nur eine Leihe möglich – ein Modell, auf das die Bremer, so ist zu erfahren, bei der Stürmersuche inzwischen verstärkt setzen, nachdem sich die angestrebte feste Verpflichtung von André Silva zerschlagen hat. Die Fahndung nach einem Angreifer, der die Mannschaft ad hoc besser macht, der bezahlbar ist und fest nach Bremen wechseln kann, lief bislang erfolglos.
Auf den Außenverteidigerpositionen warten die Bremer derweil weiterhin auf Wunschspieler Isaac Schmidt, der am Wochenende erneut nicht zum Aufgebot von Premier-League-Aufsteiger Leeds United zählte, aber trotzdem immer noch keine Freigabe erhalten hat. Leeds-Trainer Daniel Farke pocht weiter vehement auf einen Verbleib des Schweizers, solange er keinen entsprechenden Ersatz bekommen hat. Bei Elias Baum ist der Fall ähnlich gelagert: Auch hier ist Werder Bremen auf eine Entscheidung von dessen Club angewiesen, in diesem Fall Eintracht Frankfurt.
Werder Bremen-Transfer-News: Sechser gesucht - Skelly Alvero soll noch verliehen werden
Nach dem 4:1-Erfolg gegen die Bremer blockte Eintracht-Sportchef Markus Krösche eine mögliche Ausleihe des 19-Jährigen ab und sagte auf die Frage, ob sein Verein plane, Baum noch abzugeben: „Stand jetzt, nein.“ Das letzte Wort dürfte in der Angelegenheit aber noch nicht gesprochen sein, zumal die Spielerseite eine Ausleihe anstrebt. Baum zählte gegen Werder nicht zum Frankfurter Aufgebot und dürfte es in dieser Saison sehr schwer haben, bei den topbesetzten Hessen auf ausreichend Einsatzzeit zu kommen. Bei Werder und Cheftrainer Horst Steffen, den der U21-Nationalspieler bereits aus Elversberg kennt, sähe das anders aus. Wenn es zum Deal kommen sollte, dann nur per Ausleihe ohne Kaufoption.
In Sachen Sechserpositionen sollen die Überlegungen des SV Werder Bremen noch in mehrere Richtungen gehen. Weil Jens Stage weiterhin ausfällt, ist der Kader auch hier gefährlich dünn besetzt. Vor allem, da Horst Steffen mit einer Doppel-Sechs spielen lässt, also erhöhten Bedarf hat. Lediglich Senne Lynen und Leonardo Bittencourt stehen aktuell als ernsthafte Kandidaten für die Rolle zur Verfügung. Skelly Alvero hat hingegen auch unter dem neuen Trainer einen schweren Stand und soll möglichst noch verliehen werden.
Werder Bremen-Profi Isak Hansen Aaröen will sich dem Konkurrenzkampf stellen und nicht verliehen werden
Gleiches gilt für Julian Malatini, Leon Opitz und Dikeni Salifou. Anfragen für die Spieler liegen zwar vor, das Problem ist aber: Solange sich auf der Zugangsseite nichts tut, stocken auch die Leihgeschäfte, weil die Verantwortlichen den Kader nominell nicht noch weiter ausdünnen wollen. Isak Hansen-Aaröen hat nach Informationen der DeichStube intern hingegen signalisiert, dass er nicht erneut verliehen werden, sondern sich dem Konkurrenzkampf bei Werder Bremen stellen möchte. Ausgeschlossen ist sein Abgang damit zwar nicht, dass Steffen den 21-Jährigen in Frankfurt einwechselte, könnte aber trotzdem ein Fingerzeig für einen Verbleib gewesen sein. (dco)
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