„Keine Ego-Nummern“

Gemeinsamer Torjubel: Welches Detail Trainer Horst Steffen beim Werder-Team besonders auffällt

Horst Steffen ist bei Werder Bremen bereits ein bestimmtes Detail aufgefallen.
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Horst Steffen ist bei Werder Bremen bereits ein bestimmtes Detail aufgefallen.

Die Mannschaft des SV Werder Bremen wird Horst Steffen wohl erst Anfang Juli persönlich kennenlernen, doch schon jetzt ist dem neuen Trainer ein besonderes Merkmal am Team aufgefallen.

Bremen – Am kommenden Montag wird Horst Steffen offiziell als neuer Cheftrainer des SV Werder Bremen im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Im Anschluss dürfte es erste Einblicke geben, wie der 56-Jährige über zentrale Themen wie Spielidee, Ziele und Kaderplanung denkt. Die Mannschaft selbst wird Steffen frühestens am 5. Juli persönlich kennenlernen, wenn die Vorbereitung mit den obligatorischen Leistungstests beginnt. Einen ersten Eindruck vom Team hat sich der neue Coach jedoch bereits verschafft – wie er im Interview mit den vereinseigenen Medien verriet: „Die Mannschaft wirkt sehr stabil. Sie hat sich von Jahr zu Jahr verbessert und eine gewisse Konstanz entwickelt“, sagte Steffen und hob dabei ein besonderes Detail hervor: „Was mich freut, ist, dass sie bei den Torjubeln geschlossen aufeinander zulaufen. Das wirkt so, als stimme es in der Gruppe. Sonst freut man sich nicht so.“

Werder Bremens neuer Trainer Horst Steffen lobt „Gemeinschaft“ in der Mannschaft

Auch wenn der Cheftrainer des SV Werder Bremen betont, „nur“ die Außenperspektive zu haben, ist ihm im ersten Schritt aufgefallen, dass „ich keine Ego-Nummern festgestellt habe. Es scheint also eine Gemeinschaft zu sein.“ Bemerkenswerte Worte, die zeigen, worauf Horst Steffen besonderen Wert legt: Teamgeist und zwischenmenschlicher Zusammenhalt. „Die Spieler sind die wichtigsten Menschen hier, deshalb ich es wichtig, sie zu erreichen, um die Leistung abzuverlangen und einzufordern. Erstmal geht es darum, dass wir uns menschlich verstehen“, betonte der gebürtige Meerbuscher.

Horst Steffen gilt in der Branche als nahbarer Trainer, der ein enges Verhältnis zu seinen Spielern pflegt – nicht selten wird er als eine Art „Menschenfänger“ beschrieben. Diese Stärke will er auch bei Werder Bremen einbringen, um das Beste aus der Mannschaft herauszuholen. Die Vorfreude auf die erste persönliche Begegnung mit dem Team ist bei ihm bereits spürbar: „Ich habe bisher nur die Perspektive von außen – umso gespannter bin ich, wie es sein wird, wenn ich vor Ort bin und die Jungs endlich persönlich kennenlerne.“ (bvo)

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