Filbry gibt Update
Schnelle Lösung? Werder Bremen sucht intensiv einen Namenssponsor für das Weserstadion
Bremen – Den Vornamen Wohninvest ist das Weserstadion wieder los, weil der Sponsor Insolvenz angemeldet hat. Seit Monaten sucht der SV Werder Bremen bereits intensiv nach einem Nachfolger, um die finanzielle Lücke zu schließen. Zuletzt gab es Gerüchte, dass ein Abschluss in Sicht ist. Die DeichStube hat bei Werder-Boss Klaus Filbry nachgefragt.
„Wir sondieren den Markt und führen Gespräche mit mehreren Interessenten. Es kann zu einer schnellen Lösung kommen, aber auch noch dauern, das ist aktuell nicht absehbar“, erklärt Werder Bremens Boss Klaus Filbry und betont: „Fakt ist: Durch den Umbau aus den Jahren 2008 bis 2010 liegen noch immer Verbindlichkeiten auf dem Stadion, und ein wichtiger Finanzierungsbaustein dafür ist das Namensrecht. Die Aktivierung dieses Rechts ist alternativlos.“
Werder Bremens Boss Klaus Filbry über Sponsoren-Suche: „Es gibt dabei drei Lösungen“
Die Arena gehört der Bremer Weserstadion GmbH (BWS), an der der SV Werder und die Stadt Bremen je zur Hälfte beteiligt sind. Wohninvest hat seit 2019 drei Millionen Euro im Jahr für das Namensrecht bezahlt, ehe das Immobilienunternehmen aus Süddeutschland in finanzielle Schieflage geriet und die Zahlungen vor einem Jahr einstellte. Inzwischen wurde der eigentlich bis 2029 datierte Vertrag aufgelöst. Längst wird nach einem neuen Geldgeber gefahndet. „Es gibt dabei drei Lösungen“, sagt Filbry und zählt auf: „1. Den kompletten Verkauf des Namensrechts, was finanziell sicherlich am attraktivsten wäre. 2. Die Lösung mit einem Vornamen wie bei Wohninvest. 3. Ein „Powered by…“, was für das Umfeld die charmanteste Lösung, aber finanziell nicht so attraktiv wäre, wie die anderen Lösungen.“ (kni)