Ex-SVW-Talent am Ziel

Luca Plogmanns langer Weg: Ex-Werder-Keeper ist endlich die Nummer eins

Darauf musste Luca Plogmann lange warten: Das ehemalige Torhüter-Talent des SV Werder Bremen ist jetzt die neue Nummer eins beim niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles Deventer.
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Darauf musste Luca Plogmann lange warten: Das ehemalige Torhüter-Talent des SV Werder Bremen ist jetzt die neue Nummer eins beim niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles Deventer.

Luca Plogmann hat es endlich geschafft. Das ehemalige Torhüter-Talent des SV Werder Bremen ist in den Niederlanden jetzt die Nummer eins.

Deventer/Bremen – Zwei Mal hatte Luca Plogmann in seiner Profi-Karriere zuvor die Nummer eins auf dem Rücken getragen. Und jeweils musste er sie nach nur einer Saison wieder abgeben. Jetzt darf das ehemalige Torhüter-Talent des SV Werder Bremen erneut mit der prestigeträchtigen Trikotnummer auflaufen – und das sogar erstmals in der ersten Liga.

Dass ein Schritt zurück manchmal zwei Schritte nach vorne bedeuten kann, hat Luca Plogmann jüngst erst unter Beweis gestellt. Der 24-jährige Torhüter ist seit kurzem endlich die Nummer eins beim niederländischen Erstligisten Go Ahead Eagles Deventer. Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg für den gebürtigen Bremer. Aber der Reihe nach: Aus der Nachwuchsabteilung des SV Werder Bremen schaffte Plogmann einst den Sprung in den Bremer Profi-Kader, kam dabei aber nicht über die Rolle des dritten Torhüters hinaus. Auch eine zwischenzeitliche Ausleihe zum SV Meppen (2020/21), wo er erstmals seit der U19 wieder die Eins auf dem Rücken trug, änderte nichts an seinem Status in Bremen – zumal sich der damals 20-Jährige schwer verletzte (Patellasehnenriss).

Keine Zukunft beim SV Werder Bremen, schwieriger Start in den Niederlanden - der Weg von Luca Plogmann

Im Sommer 2022 war Luca Plogmann schließlich vereinslos, sein Vertrag beim SV Werder Bremen war nicht verlängert worden. Drei Monate später schloss er sich den Go Ahead Eagles Deventer aus der Eredivisie an. Auch in den Niederlanden sammelte Plogmann als Nummer zwei in der Spielzeit 2022/23 keine einzige Profi-Minute. Es folgte ein Schritt zurück, denn Plogmann ließ sich in die zweite niederländische Liga zum FC Dordrecht ausleihen. Dort war er im Tor gesetzt, trug zudem die Nummer eins – das zweite Mal in seiner Profi-Laufbahn.

Nach einem Jahr ging es in diesem Sommer zurück nach Deventer zu den Go Ahead Eagles, wo er sich zunächst hinter Jeffrey de Lange anstellen musste. Doch die bisherige Nummer eins wechselte vor kurzem zu Olympique Marseille nach Frankreich, seine Trikotnummer ging daraufhin direkt an Luca Plogmann weiter. Und so stand dieser am vergangenen Wochenende gegen Fortuna Sittard erstmals in der Startelf einer ersten Liga. Es war nach dem Debüt nach Einwechslung für den SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im September 2018 (2:1) erst sein zweiter Erstliga-Einsatz. Am Ende setzte es zwar eine 0:2-Niederlage, doch Plogmann hat mit einem Vertrag bis 2026 nun gute Chancen, im dritten Anlauf endlich dauerhaft die Nummer eins zu bleiben – und drei Mal ist schließlich Bremer Recht. (tos)

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