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Bremen - Das war wahrlich kein angenehmer Samstag für Zlatko Junuzovic: Erst musste sich der Werder-Kapitän von der Tribüne aus die 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern angucken und danach auf einer kleinen Bühne im Vip-Bereich des Weserstadions seine Verletzung erklären.
„Wenn ich Glück habe, bin ich in zwei, drei Wochen wieder dabei. Aber es kann sich auch noch länger ziehen“, sagte der 29-Jährige im VW-Talk.
Junuzovic ist ziemlich frustriert. Seit einem Monat muss er wegen Problemen am Fuß pausieren. Vergangene Woche hatte er einen ersten Belastungstest auf dem Platz gewagt. Doch der ging schief und wurde zum Rückschlag. „Das ist alles etwas kompliziert zu erklären“, berichtete Junuzovic: „Es ist halt eine ungute Stelle. Am Ansatz der Achillesferse ist Flüssigkeit drin, der Schleimbeutel ist betroffen und so weiter. Das provoziert sich.“
Schritt für Schritt nach vorne tasten
Daneben gibt es die eigene Ungeduld. „Wir waren etwas unter Druck, weil ich spielen will. Deswegen haben wir ein bisschen zu früh wieder angefangen. Wir haben die Belastung etwas rausgenommen und müssen uns Schritt für Schritt nach vorne tasten.“ Der Plan sieht immerhin schon wieder eine leichte Steigerung in den nächsten Tagen vor. „Dann hoffe ich, dass es hält und es keine neue Reaktion gibt“, so Junuzovic. Doch eine Prognose, ob es vielleicht sogar schon bis zum nächsten Spiel am 10. September in Berlin reicht, wollte der Österreicher nicht abgeben: „Es ist eine ungute Stelle, da kann man das nicht sagen.“