Werder-Kapitän will im Sommer nicht wechseln

Kein Orlando – Junuzovic bleibt Bremer

Zlatko Junuzovic: Der Kapitän bleibt an Bord!
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Zlatko Junuzovic: Der Kapitän bleibt an Bord!

Schneverdingen - Erst Trabzonspor, nun Orlando – Zlatko Junuzovic ist ein begehrter Spieler. Doch der Österreicher bleibt Bremer.

Nachdem der Werder-Kapitän vor zwei Wochen bereits dem türkischen Erstligisten Trabzonspor abgesagt hat, wird auch der US-Club Orlando City FC nicht mit dem 29-Jährigen planen können. Nach Informationen der „DeichStube“ hat sich Junuzovic grundsätzlich dazu entschieden, auch in der kommenden Saison das Werder-Trikot zu tragen. Nur ein außergewöhnliches Angebot könnte ihn möglicherweise nochmal ins Grübeln bringen. Doch das ist sehr unwahrscheinlich.

Der Kapitän bleibt an Bord

Junuzovic setzt mit seiner Absage ein deutliches Zeichen: Der Werder-Kapitän geht nicht von Bord. Das bringt dem Verein Planungssicherheit und dem Spieler Ruhe. Schon beim ersten Trainingslager im Zillertal war dem österreichischen Nationalspieler deutlich anzumerken gewesen, wie unangenehm ihm die Situation ist. Trabzonspor-Präsident Muharrem Usta hatte öffentlich getönt, er sei sich längst einig mit dem Spieler. 

Das kam bei einigen Werder-Fans nicht gut an – bei Junuzovic auch nicht. Der Österreicher hatte sich zwar mit dem finanziell sehr lukrativen Angebot beschäftigt, es schließlich dann aber doch abgelehnt. Die genauen Gründe dafür nannte er damals nicht, sicher auch aus Respekt vor dem türkischen Club. 

Zlatko Junuzovic: Seine Karriere in Bildern

Zlatko Junuzovic
Zlatko Junuzovics Karriere begann in seiner Heimat Österreich. Nach seiner Jugendzeit in Graz wechselte „Zladdi“ im Sommer 2007 zu Austria Kärnten. Dort blieb er zwei Jahre. © imago
Zlatko Junuzovic
Dann schloss er sich dem 24-fachen Meister Austria Wien an, wo er für drei Jahre spielte. © imago
Zlatko Junuzovic
Im Januar 2012 holten Trainer Thomas Schaf und Manager Klaus Allofs den Mittelfeld-Allrouner an die Weser. Bei Werder unterschrieb Junuzovic bis Sommer 2015. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Der Österreicher war bei Werder direkt gefordert... © nordphoto
Zlatko Junuzovic
...und stand in der Rückrunde der Saison 15 Mal auf dem Platz - meistens über die volle Spielzeit. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
In der Saison 2013/14 schoss der Österreicher den 1:0-Siegtreffer im Nordderby gegen den Hamburger SV. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Im Februar 2015 verlängerte Junuzovic seinen Vertrag vorzeitig bis 2018. Werder-Anhänger machten sich zuvor mit Sprechchören und Plakaten für den Verbleib von Junuzovic stark. Unter dem Hashtag #JunobleibtBremer fanden viele Fans zusammen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Seine wohl beste Saison bei den Grün-Weißen spielte der Mittelfeldspieler 2014/15. Am Ende dieser Spielzeit standen sechs Treffer und 16 Torvorlagen auf Junuzovics Konto. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Der österreichische Nationalspieler biss immer auf die Zähne und zählt zu den Führungsspielern in Bremen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Nach dem Karriereende von Clemens Fritz wurde Junuzovic von Cheftrainer Alexander Nouri zum Kapitän ernannt. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Seit der Saison 2017/18 trägt er nun die Binde als neuer Spielführer. Ganz neu ist das für den Profi aber nicht. Zuvor war er schon Vizekapitän gewesen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Am 13. Oktober 2017 gab Junuzovic überraschend sein Karriere-Ende in der österreichischen Nationalmannschaft bekannt. Er kam auf 55 Einsätze in der ÖFB-Elf. © imago
Zlatko Junuzovic
In der Rückrunde der Saison 2017/18 hat Junuzovic trotz Kapitänsbinde seinen unangefochtenen Stammplatz verloren und musste das eine oder andere Mal - besonders bei Auswärtsspielen - auf der Bank Platz nehmen. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Ein ganz wichtiges Tor für Werder schoss Junuzovic gegen Schalke 04, als er in der Nachspielzeit den Ball zum 2:1-Auswärtssieg über die Linie stocherte. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Dank Junuzovics Treffer bejubelte Werder einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Nach Jahren voller Wechsel-Spekulationen geht im Sommer 2018 das Kapitel Junuzovic bei Werder zu Ende. Dass der Kapitän von Bord geht, teilte der SV Werder am 23. April 2018 mit. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Junuzovic wurde beim letzten Heimspiel der Saison im Weserstadion offiziell verabschiedet. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Der 30-Jährige genoss die letzten Momente im Weserstadion gemeinsam mit Sohn Clemens. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Die Werder-Fans bescherten Junuzovic einen schönen Abschied. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Junuzovic wechselt zurück in seine österreichische Heimat. Ziel ist Serienmeister RB Salzburg. © gumzmedia

Aber es war nicht nur eine Entscheidung gegen den türkischen Erstligisten, sondern auch für Werder. „Ich habe hier eine Verantwortung“, erklärte Junuzovic damals, „ich muss für die Mannschaft da sein, muss auf dem Platz fit sein und Gas geben. Das sind meine Aufgaben.“ Trainer Alexander Nouri hatte ihn am Ende der vergangenen Saison zum Nachfolger von Kapitän Clemens Fritz ernannt und ihm damit großes Vertrauen geschenkt.

Die ersten Verhandlungsrunden endeten ergebnislos

Allerdings: Auch bei der Absage an Trabzonspor legte sich Junuzovic noch nicht hundertprozentig fest, was im Sommer noch passieren kann. Das liegt auch an seinem Vertrag, der läuft in einem Jahr aus. Der Spieler strebt nach Sicherheit, würde gerne einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Auch Werder will, so Sportchef Frank Baumann, gerne verlängern. 

Doch die ersten Verhandlungsrunden endeten ergebnislos. Angeblich will Werder dem Mittelfeldspieler weniger zahlen als zuletzt. Das ist bei einem Leistungsträger, der gerade zum Kapitän gemacht wurde, etwas ungewöhnlich. Junuzovic ließ also offen, was er bei neuen Angeboten anderer Clubs machen wird.

Nun meldete sich Orlando City FC – ein Club aus der Major League Soccer (MLS). Doch ehe ein neuerliches öffentliches Spielchen um die Zukunft von Junuzovic richtig beginnen konnte, ist es auch schon wieder vorbei. Der Österreicher will nicht weg. Und er benutzt den aktuellen Interessenten offenbar auch nicht als Druckmittel in den Verhandlungen um einen neuen Vertrag bei Werder. 

Die ganze Konzentration gilt der Vorbereitung, die in

Ankunft im Landhotel Schnuck in Schneverdingen

Werder Bremen
Werder hat am Montagabend das Landhotel Schnuck in Schneverdingen erreicht. © Gumz
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Werder hat am Montagabend das Landhotel Schnuck in Schneverdingen erreicht. © Gumz
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Werder hat am Montagabend das Landhotel Schnuck in Schneverdingen erreicht. © Gumz
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Werder hat am Montagabend das Landhotel Schnuck in Schneverdingen erreicht. © Gumz
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Werder hat am Montagabend das Landhotel Schnuck in Schneverdingen erreicht. © Gumz
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gerade anstrengend genug ist für die Werder-Profis.

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