Ungewisse Zukunft
Wechsel oder Verbleib? So denkt Werder über Transfer-Flop Alvero
Skelly Alvero hat bei Werder Bremen bisher überhaupt nicht funktioniert. So schätzen die Grün-Weißen die Zukunft des langen Franzosen ein.
Bremen – Die Erwartungen an ihn waren vor der Saison groß – erfüllt hat Skelly Alvero sie nicht. Gerade einmal 231 Minuten stand der großgewachsene Franzose in dieser Bundesliga-Spielzeit für den SV Werder Bremen auf dem Platz. In den vergangenen acht Partien war der 23-Jährige nicht einmal mehr Teil des Spieltags-Kaders. Eine unbefriedigende Situation – sowohl für den Spieler als auch den Verein, wie Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer bereits vor drei Wochen gegenüber der DeichStube („Natürlich ist er unzufrieden, er möchte einfach nur spielen“) deutlich machte. Nun legte der 41-Jährige im Gespräch mit dem „Kicker“ nach und erklärte: „Man muss sagen, dass er in dieser Saison nicht die Rolle gefunden hat, die wir ihm zugedacht haben.“
Werder Bremens Peter Niemeyer über Skelly Alvero: „Fakt ist: Er braucht Spielzeit“
Kein Wunder, schließlich kam Skelly Alvero im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 4,75 Millionen Euro zu Werder Bremen – eine Investition, die der Mittelfeldspieler bislang nicht rechtfertigen konnte. „Er hat in seinem ersten halben Jahr einen guten Eindruck hinterlassen“, erklärt Niemeyer die Überlegungen zur Verpflichtung. „Und wenn er daran wieder anknüpft, kann er bei uns schon wieder eine andere Stellung einnehmen.“ Dennoch scheint für die nähere Zukunft auch eine Veränderung des Umfelds eine realistische Option zu sein. „Für die Zukunft müssen wir uns gemeinsam überlegen, wie wir ihn wieder in die Spur bekommen: Wie können wir ihn weiterentwickeln?“, sagt Niemeyer.
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Noch ist keine finale Entscheidung gefallen. Ein Verbleib bei Werder Bremen über den Sommer hinaus gilt als möglich – ist derzeit jedoch eher unwahrscheinlich. Denn: „Fakt ist: Er braucht Spielzeit“, betont Niemeyer. Sollte Skelly Alvero in der Sommervorbereitung nicht mit deutlich verbesserten Leistungen überzeugen oder sich im Bremer Mittelfeld keine größere personelle Umstrukturierung ergeben, deutet vieles auf eine Leihe hin. (bvo)