Werder-Sportchef Baumann klärt auf: Sane nicht zum Afrika-Cup
Bremen - Gute Nachricht von Lamine Sane: Der Senegalese verzichtet für den SV Werder Bremen auf seine Teilnahme am Afrika-Cup (14. Januar bis 5. Februar). Das hatte der 29-Jährige zwar schon vor einigen Wochen selbst erklärt, doch afrikanische Medien brachten den Innenverteidiger nun wieder ins Spiel. Werder-Sportchef Frank Baumann beendet nun auf Nachfrage alle Spekulationen: „Lamine wird den Afrika-Cup nicht spielen.“
Seit seinem Debüt 2010 ist Sane 35 Mal für den Senegal aufgelaufen – das letzte Mal im November 2015. Danach fehlte er vor allem wegen seiner Knieprobleme. Der Abwehrspieler scheute eine zusätzliche Belastung, deswegen will er auch nicht zum Afrika-Cup.
Zwei andere Bremer sind dagegen dabei: Fallou Diagne für den Senegal und Sambou Yatabare für Mali. Nicht nur deshalb werden sie am Montag bei Werders Trainingsauftakt in Bremen fehlen. Chefcoach Alexander Nouri hatte die beiden Afrikaner im Oktober in die U 23 verbannt und zuletzt eine Begnadigung ausgeschlossen. Beide sollen den Verein so schnell wie möglich verlassen. Eine Lösung ist aber noch nicht in Sicht. Zuletzt war Darmstadt als möglicher Interessent für Yatabare gehandelt worden. Schließlich ist dort nun Torsten Frings der neue Chefcoach. Werders ehemaligem Co-Trainer wird ein gutes Verhältnis zum Mittelfeldspieler nachgesagt. Doch laut Baumann gibt es bislang keine Anfrage für Yatabare aus Darmstadt.
kni