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Theodor Gebre Selassie hat Werder mit seinem Kopfball-Tor vor einer Bundesliga-Auftakt-Pleite bewahrt. Nach dem Remis gegen Hannover 96 (1:1) hat sich der Bremer Verteidiger in einer Medienrunde den Fragen der Journalisten gestellt.
Glückwunsch zum Tor.
Theodor Gebre Selassie: Danke.
Punkt gewonnen oder Punkte verloren?
Gebre Selassie: Im Endeffekt haben wir zwei Punkte verloren. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, kommen aber in Rückstand. Dann mussten wir alles raushauen, um den Ausgleich zu machen und das Spiel zu drehen. Aber es war leider nicht mehr genug Zeit. Wir hatten gute Möglichkeiten, waren aber nicht effektiv genug.
Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftritt der Mannschaft?
Gebre Selassie: Das war nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir hatten viele gute Szenen, aber Hannover ist effektiv im Kontern und wir dürfen uns nicht nur auf die Offensive verlassen. Beim Gegentor waren wir nicht konzentriert genug.
Was lief da falsch?
Gebre Selassie: Ich muss mir das noch mal anschauen, aber da müssen wir uns besser absichern oder die Abseitsfalle besser ausspielen.
In der ersten Halbzeit gab es nur wenige Torchancen. Was hat es so schwer gemacht, Hannovers Defensive zu knacken?
Gebre Selassie: Hannover hat sehr gut verteidigt. Sie haben uns nicht so ins Spiel kommen lassen und auf unsere Fehler gewartet – das ist gefährlich.
Hat die Zielsetzung Europa zu viel Druck auf die Mannschaft ausgelöst?
Gebre Selassie: Nein. Wir haben genug Qualität in unserer Mannschaft, der Trainer hat einen klaren Plan. Wir müssen das einfach besser umsetzen. Heute hätten wir das in der finalen Phase besser ausspielen müssen.
Wie wertvoll ist Claudio Pizarro für die Mannschaft?
Gebre Selassie: Ich glaube, das spricht für sich selbst, wenn er reinkommt und sofort drei Möglichkeiten hat. Ich bin mir sicher, dass er seine Tore machen wird.
Fotostrecke: Werder Bremen mit Remis gegen Hannover 96