Viel Lob für Werders Linksverteidiger

„Wertvolle Erfahrung“ für Augustinsson

Ludwig Augustinsson schaffte es bei der WM mit Schweden bis ins Viertelfinale.
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Ludwig Augustinsson schaffte es bei der WM mit Schweden bis ins Viertelfinale.

Bremen - Die schöne Reise durch die WM – für Ludwig Augustinsson war sie im Viertelfinale vorbei. 0:2, das Aus gegen England. Das war‘s für die Schweden.

In Augustinsson ist auch der letzte noch verbliebene Werder-Profi aus dem Turnier ausgeschieden. Doch Anlass zur Enttäuschung gäbe es nicht für den Linksverteidiger, sagen dessen Bosse bei Werder Bremen. „Ludwig kann zufrieden sein. Er hat eine gute WM gespielt. Gegen England kann man auch mal ausscheiden“, meint Sportchef Frank Baumann.

Kohfeldt: „Seine Leistungen waren taktisch gut“

Und Trainer Florian Kohfeldt attestiert Augustinsson ein „sehr ordentliches Turnier: Er hat einen Moment gebraucht, um sich einzufinden, aber dann war er gut drin. Seine Leistungen waren taktisch gut, er ist offensiv aufgetreten, hat seine Flanken gebracht.“ Sogar ein Tor gelang Augustinsson.

Gegen England zerschellten dann aber alle schwedischen Hoffnungen, wie 1994 ins Halbfinale einzuziehen. „Natürlich sind wir jetzt erst einmal sehr enttäuscht. Aber ich denke, in ein paar Tagen werden wir merken, dass es eine gute WM war und es als eine wertvolle Erfahrung sehen“, sagte Augustinsson nach dem verlorenen Viertelfinale. „Erst einmal Urlaub“ will er nun machen.

Werder-Coach Kohfeldt gewährt ihm eine Auszeit von drei Wochen – „so lange sollte es nach einer Erfahrung wie einer WM schon sein“, sagt er. Den genauen Termin zum Dienstantritt in Bremen will Kohfeldt aber erst mit Augustinsson, der in allen fünf Spielen der schwedischen Auswahl über die volle Distanz gegangen war, selbst besprechen. Direkt nach dem WM-Aus hat er den Schweden erstmal in Ruhe gelassen.

Augustinsson wird aber definitiv Anfang August zurück sein bei Werder. Das Trainingslager in Grassau am Chiemsee (beginnt am 4. August) wird er also absolvieren können. Gleiches gilt natürlich auch für den Japaner Yuya Osako. Nach dem Achtelfinal-K.o. bekommt er Urlaub bis zum 27. Juli. Milos Veljkovic, mit Serbien in der Vorrunde gescheitert, wird am 20. Juli in Bremen zurückerwartet.

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