Raumfahrt

„Starship“ zum nächsten Testflug aufgebrochen – SpaceX gelingt erstmals spektakuläres Manöver

Die Mega-Rakete Starship von SpaceX hebt von der Starbase zu einem Testflug ab.
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Die Mega-Rakete Starship von SpaceX hebt von der Starbase zu einem Testflug ab.

Das Raketensystem „Starship“ ist zu einem fünften Testflug aufgebrochen. Diesmal gelang es erstmals, die untere Raketenstufe aufzufangen.

Brownsville – Erneut ist das größte jemals gebaute Raketensystem der Raumfahrtgeschichte zu einem Testflug am Sonntag (13. Oktober) aufgebrochen. Das unbemannte „Starship“ des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk hob vom Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Texas ab – mit Erfolg.

Erfolgreicher Start von „Starship“ – Untere Raketenstufe erstmals aufgefangen

Diesmal hatte SpaceX ein spektakuläres Manöver geplant. Erstmals wurde bei diesem Test versucht, die untere Raketenstufe direkt am Startturm wieder zu landen – was auch gelang. Die „Super Heavy“ kehrte zur Erde zurück und wurde von den sogenannten „Chopstick“-Armen des Startturms in der Luft aufgefangen. Bei vorherigen Testflügen stürzte die Raketenstufe sonst immer ins Meer.

Der jüngste Testflug ist dabei ein voller Erfolg. „Das ist ein Tag für die Geschichtsbücher der Ingenieure“, sagte Kate Tice aus der SpaceX-Zentrale in Hawthorne. Bei einem Test im April 2023 war das komplette Raketensystem bereits nach wenigen Minuten explodiert. Bei einem zweiten Flug im November 2023 hatten sich die beiden Raketenstufen zwar getrennt, waren kurz darauf aber separat explodiert. Erst beim dritten Versuch erreichte das „Starship“ erstmals das All.

„Ein Tag für die Geschichtsbücher“ – Raketenstufe erstmals wieder sicher gelandet

Das „Starship“ besteht aus dem rund 70 Meter langen Booster „Super Heavy“ sowie der etwa 50 Meter langen ebenfalls „Starship“ genannten oberen Stufe. Das insgesamt 120 Meter lange Raketensystem soll künftig bemannte Missionen zu Mond und Mars ermöglichen.

Erst kürzlich schickte SpaceX bei der Mission „Polaris Dawn“ private Astronauten ins Weltall. Derweil ist die Esa-Raumsonde Hera auf dem Weg zu Asteroid Dimorphos. (kas/dpa)

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