Neue Virus-Variante

Omikron-Variante BA.2.12.1: Hochansteckender Subtyp in den USA entdeckt

Wieder einmal gibt es neue Mutationen und Omikron-Subtypen. Die aktuellen Virus-Varianten sind offensichtlich hochansteckend. Lauterbach schlägt Alarm.

New York – Es vergeht kaum ein Tag ohne Meldungen über neue Virus-Varianten in der Corona-Pandemie. Nun gibt es die nächsten Berichte über einen neuen Omikron-Subtypen, mit dem Namen Omikron BA.2.12.1. Ersten Berichten zufolge ist die Virus-Variante hochansteckend. Doch ist sie auch gefährlicher? Was über die Variante bekannt ist und wie man sich am besten gegen sie schützen kann.

Neue Omikron-Variante entdeckt: Hochansteckende Corona-Variante BA.2.12.1 in den USA auggetaucht

Die Omikron-Variante ist schon lange bekannt, doch nun bringt sie offensichtlich abermals einen neuen Subtypen, dieses Mal mit dem Namen Omikron BA.2.12.1 hervor. Wie das New Yorker Gesundheitsamt berichtet, soll die in den USA festgestellte Virus-Variante einen deutlichen Wachstumsvorteil gegenüber der bisher bekannten Form BA.2 haben. Auch die Politik in Deutschland zeigt sich besorgt: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor neuen Virus-Varianten. Er schrieb auf Twitter: „Niemand hört das gerne, aber es ist so: Das Coronavirus bleibt unberechenbar.“

Wiedereinmal gibt es neue Omikron-Subtypen: Dieses Mal sollen sie noch infektiöser sein. (Symbolbild)

Die neue Virus-Variante aus den USA scheint massiv um sich zu greifen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC erklärt, bereits jede fünfte Infektion in den Vereinigten Staaten ginge auf den Subtyp zurück. Konkret soll die Subvariante um 23 bis 27 Prozent infektiöser sein als die bereits hochinfektiöse Variante Omikron BA.2, bei der Symptome einer anderen Corona-Variante ähneln können.

Corona-Pandemie: Omikron-Varianten BA.2 und BA.2.12.1 machen wohl rund 93 Prozent der Neuinfektionen in den USA aus

Doch rund um den neuesten Subtypen der Corona-Pandemie gibt es auch eine erleichternde erste Erkenntnis: Laut CDC deutet bisher nichts darauf hin, dass die Omikron-Variante BA.2.12.1 für schwerere Krankheitsverläufe verantwortlich ist. Die bisher vor allem im Nordosten der USA verbreitete Variante BA.2.12.1 ist nur einer von zahlreichen Subtypen des Corona-Virus.

Die Subvariante BA.2 und deren Unterlinie BA.2.12.1 machen laut Schätzungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde einen Großteil der Infektionen in den USA aus. CNN berichtet, in der vergangenen Woche seien vermutlich rund 93 Prozent der Corona-Neuinfektionen in den USA auf die beiden Varianten zurückgegangen. Das Verbreitungstempo der neuen Variante BA.2.12.1 ist rasant, es holt BA.2 schnell ein. Für den Fall einer Infektion, hat kreiszeitung.de die wichtigsten Informationen zu Omikron zusammengetragen: Alles zu Inkubationszeit, Symptomen, Medikamenten und Freitesten.

Es gibt eine weitere Subvariante neben Omikron BA 2.12.1 – BA.2.12 – Impfung, Masken und Tests empfohlen

Doch neben Omikron BA.2.12.1 gibt es auch noch die Untervariante BA.2.12. Beides sind Subtypen von BA.2, beide sollen 23-27 Prozent infektiöser sein. Die Gesundheitskomissarin Dr. Mary T. Bassett sagte laut US-amerikanischen Medien wie ABC News: „Wir warnen die Öffentlichkeit vor zwei Omikron-Subvarianten, die neu aufgetaucht sind und sich im Bundesstaat New York rasch ausbreiten, damit die New Yorker schnell handeln können."

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Bassett äußerte sich auch zum Umgang mit den Subtypen: „Diese Subvarianten sind zwar neu, aber die Instrumente zu ihrer Bekämpfung sind es nicht. Diese Mittel werden funktionieren, wenn jeder von uns sie einsetzt: Lassen Sie sich vollständig impfen und auffrischen, testen Sie sich nach einer Exposition, nach Symptomen oder auf Reisen, ziehen Sie das Tragen einer Maske in öffentlichen Innenräumen in Betracht, und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine Behandlung, wenn Sie positiv getestet werden.“ Auch in Niedersachsen, wo derzeit die vierte Impfung für alle geplant wird, müssen sich geimpfte Personen nach aktuellem Stand nicht mehr sorgen, als bisher.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach / dpa (Symbol)

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