Inzidenz steigt weiter
Urlaub in Italien: Regeln für Grünen Pass werden ab 1. September verschärft
Die Corona-Inzidenz in Italien steigt. Ohne Grünen Pass ist eine Teilnahme am öffentlichen Leben nicht möglich. Härtere Maßnahmen greifen ab dem 1. September.
Rom – Ohne Green Pass geht in Italien im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nicht viel. Das Covid-Impfzertifikat ist nämlich Voraussetzung, um in den Innenbereich eines Restaurants oder einer Bar, ins Museum oder ins Stadion zu kommen. Das Gleiche gilt für Fitnessstudios, Schwimmbäder oder Konzerte.
Der Impfnachweis folgt dem 3G-Prinzip: Es wird an Menschen ausgestellt, die älter als 12 Jahre sind und mindestens einmal geimpft wurden, von Corona genesen sind oder in den vergangenen 48 Stunden negativ auf das Coronavirus getestet wurden.
| Land: | Italien |
| Hauptstadt: | Rom |
| Einwohner: | 60 Millionen |
| Regierungschef: | Mario Draghi |
| Staatspräsident: | Sergio Mattarella |
Die italienische Regierung hat den digitalen Pass am 6. August eingeführt, um auf die steigenden Inzidenzzahlen und auf die Verbreitung der Delta-Variante zu reagieren. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche beträgt aktuell 74,8. Zum Vergleich: Am 1. Juli lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 7,4.
In Italien ist der grüne Pass mittlerweile zum festen Bestandteil des Alltags geworden – und wird bald noch präsenter im täglichen Leben von Einwohnern und Reisenden.
Green Pass in Italien: Strengere Regeln für den digitalen Impfnachweis
Am 1. September treten nämlich strengere Regeln für den Green Pass in Kraft. Der digitale Impfpass wird dann bei nationalen Flügen und längeren Bahnreisen – das heißt, für sogenannten Intercity-, Intercity-Notte- und Alta-Velocità-Züge – Pflicht. In regionalen Zügen ist er hingegen nicht notwendig.
Der QR-Code muss außerdem bei Fahrten mit Überlandbussen, Schiffen und Fähren auf dem Handy vorgezeigt werden. Im öffentlichen Nahverkehr wird der Impfnachweis hingegen nicht verlangt.
Schon jetzt sind die Sanktionen für die Verweigerer heftig. Wer im Innenbereich eines Restaurants oder in einem Fitnessstudio ohne Green Pass erwischt wird, dem droht eine Geldstrafe zwischen 400 Euro und 1.000 Euro. Dasselbe gilt für die Betreiber oder Gastronomen, die außerdem eine Schließung des Lokals von einem bis zu zehn Tagen riskieren.
Green Pass in Italien: Neue Regeln für Schulpersonal und Universitäten
Neue Regeln gelten ab 1. September auch für Schulen und Universitäten. Für das gesamte Schulpersonal greift dann eine Impfausweis-Pflicht: Ohne Green Pass dürfen Schulangestellte die Schulen nicht mehr betreten. Nach fünf Tagen werden sie suspendiert und bekommen keinen Lohn.
Für Schülerinnen und Schüler ist der grüne Pass hingegen nicht notwendig – im Gegensatz zu Studentinnen und Studenten an den Unis, die hingegen das Impfzertifikat auf ihren Handy vorzeigen müssen.
Green Pass in Italien: Das gilt für Urlauber aus Deutschland
Reisende aus Deutschland, die in Italien ihren Urlaub verbringen, müssen sich keine Sorgen machen: Der Green Pass entspricht nämlich dem deutschen digitalen Impfpass. Der QR-Code aus der Corona- oder CovPass-App wird automatisch erkannt.
Wer nach Italien einreist, braucht laut Auswärtigem Amtnicht nur ein Impf-Zertifikat, sonder auch ein Einreiseformular. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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