Einfache Hilfen

Tipps für Basilikum, Schnittlauch und Co.: Frische Kräuter richtig schneiden und aufbewahren

Messer, Schere oder die gute alte Kräutermühle? Wer beim Kochen auf frische Kräuter wert legt, braucht nur ein paar Utensilien. Kleingehackt kann man Kräuter auch einfrieren.

Frische Kräuter dürfen bei den meisten Hobbyköchen nicht in der Küche fehlen. Denn sie geben Suppen, Saucen oder auch Salaten das gewisse Etwas, sind gesund und werten Gerichte auch optisch auf. Ob man die Kräuter lieber hackt oder schneidet, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Zum Zerkleinern bieten sich verschiedene Küchenutensilien an.

Kräuter zerkleinern – Messer, Schere oder Kräuterschneider

Schnittlauch kann man mit dem Messer zerkleinern. Manche greifen lieber zur Schere.
  • Scharfes Messer: Entscheiden Sie sich dafür, die Kräuter mit einem Messer zu zerkleinern, achten Sie darauf, dass es eine besonders scharfe Klinge hat. Denn andernfalls könnten die Kräuter zerdrückt werden und die ätherischen Öle dadurch verloren gehen. Bündeln Sie die Enden der Kräuter auf dem Schneidebrett und üben Sie beim Schneiden nur leichten Druck aus. So können Sie abschnittsweise vorgehen und wenn die Kräuter noch nicht fein genug geschnitten sind, die verbliebenen Stücke weiter mit dem Messer bearbeiten. Bei Basilikum gehen Sie etwas anders vor – hier legen Sie die Blätter auf dem Schneidebrett übereinander, rollen sie dann ein, und schneiden von der Blätterrolle schmale Streifen ab.
  • Kräuterschere: Bei Schnittlauch eignen sich Scheren sogar noch besser als ein Messer. Genauso wie bei Petersilie. Mit einer Kräuterschere können Sie auch Bärlauch oder Minze einfach abschneiden und die Gewürze direkt in die Sauce oder über das fertige Gericht auf dem Teller geben. Die Kräuterschere eignet sich ebenso für das Basilikum. Für ein klassisches Tomate-Mozzarella-Gericht können Sie die Blätter auch vorsichtig von der Basilikumpflanze abzupfen.
  • Kräuterschneider: Um Thymian oder Rosmarin möglichst akkurat zu zerkleinern, schwören manche Köche auf einen Kräuterschneider. Manche Modelle haben zusätzlich einen Kräuterabschneider, mit dem man sie fix vom Stiel streifen kann. Probieren Sie es einfach aus, womöglich werden Sie dieses Utensil nie wieder hergeben.
  • Kräutermühlen: Will man beim Essen nachwürzen, kann man zusätzlich auch eine Kräutermühle auf den Tisch stellen, die an wie eine Pfeffermühle bedient. Das ist vor allem praktisch, wenn man Gäste hat. Die moderneren Modelle haben scharfe Klingen, das Aroma der Kräuter bleibt also auch hier erhalten.

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Junges Gemüse und zarte Kräuter – zehn Gerichte, die Sie im Frühling nicht versäumen dürfen

Kohlrabi-Salat mit Apfel, Rucola, roten Zwiebeln und Pekannüssen
Kohlrabi kann viel mehr als Rahmgemüse: Als Salat mit Apfel, Rucola, roten Zwiebeln und Pekannüssen ist er eine gelungene Abwechslung.  © Panthermedia/Imago
Spargel-Frittata mit Feldsalat
Ob weißer oder grüner Spargel – wer das Stangengemüse liebt, sollte es mal in einer Frittata mit Feldsalat probieren. © Cavan Images/Imago
Bundmöhren mit Kartoffeln aus dem Ofen
Junge Bundmöhren kann man von der Wurzel bis zum Grün aufessen. Besonders gut schmecken sie mit den ersten Kartoffeln des Jahres. © agefotostock/Imago
Grünes Shakshuka mit Spinat, Petersilie und Spiegeleiern
Ein grünes Shakshuka: Reichlich Spinat, Petersilie und Spiegeleier – pikant gewürzt mit Kreuzkümmel, Chili und orientalischen Gewürzen. © Panthermedia/Imago
Erbsensuppe mit Minze und Schinkenwürfeln
Minze ist eine tolle Zutat in diesem Erbsensüppchen, da sie dem jungen Gemüse noch einen Frische-Aromakick gibt. © Panthermedia/Imago
Bärlauchpesto mit Nudeln
Bärlauchpesto zu Nudeln ist zwar ein Klassiker. Aber ein so guter, dass es im Frühling nicht fehlen darf. © Panthermedia/Imago
Eine Poké Bowl mit Lachs, Radieschen, zarten Sojabohnen und jungen Salatblättern
Hawaii lässt grüßen: Eine Poké Bowl mit Lachs, Radieschen, zarten Sojabohnen und jungen Salatblättern kommt frühlingsleicht daher. © Panthermedia/Imago
Zucchini-Nudeln (Zoodles) mit grünem Spargel, Erbsen und Basilikumpesto
Mehr Frühling geht nicht: Zucchini-Nudeln (Zoodles) mit grünem Spargel, Erbsen und Basilikumpesto. © agefotostock/Imago
Rhabarberstrudel
Auch wenn Rhabarber ein Gemüse ist, macht er sich mit seiner feinen Säure perfekt in süßen Gerichten wie einem Strudel.  © Panthermedia/Imago
Ein Pfännchen mit Kaiserschmarren, Erdbeeren und Basilikum
Das Beste kommt zum Schluss: Kaiserschmarren mit Erdbeeren und Basilikum sind ein Dream-Team. © Westend61/Imago

Frische Kräuter aufbewahren, indem Sie sie einfrieren

Wollen Sie frische Kräuter aufbewahren, schlagen Sie sie in feuchtes Küchenkrepp und legen Sie sie in den Kühlschrank. So lassen sie sich einige Tage frisch halten. Sie können Kräuter wie zum Beispiel Dill oder Estragon aber auch einfrieren. Einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen und trocken tupfen. Wollen Sie ein ganzes Bündel einfrieren, legen Sie sie am einfachsten in einen Gefrierbeutel.

Kleingehackte Kräuter als Eiswürfel einfrieren

Kleingehackte Kräuter kann man zudem als Eiswürfel einfrieren. Dafür braucht man nur einen Eiswürfelbehälter. Pro Eiswürfel rechnet man zwei Drittel Kräuter und ein Drittel Wasser (oder ersatzweise Öl). Für Bärlauch oder Basilikum empfiehlt sich Öl. Lesen Sie hier weitere Tipps, wie Sie Kräuter richtig lagern.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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