Gesund abnehmen

Diese 4 Fehler beim Intervallfasten sollten Sie unbedingt vermeiden

Trotz eiserner Disziplin beim Intervallfasten verlieren Sie kein Gewicht? Fünf Hindernisse könnten Ihren Gewichtsverlust blockieren.

Abnehmen, ohne zu Hungern oder gar die gesamte Ernährung umzustellen? Mit Intervallfasten soll das möglich sein. Die Fastenmethode wird hierzulande immer beliebter und soll helfen, ganz einfach lästige Kilos zu verlieren. Achten müssen Fastende dabei vor allem auf die Uhrzeit: Während manche Menschen während eines Zeitfensters von acht Stunden essen, dehnen andere den Fastenzeitraum auf bis zu 20 Stunden aus. Obwohl das Prinzip einfach klingt, können auch beim Intervallfasten Fehler passieren. Was Sie beachten sollten, damit die Methode die gewünschten Effekte erzielt und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Häufige Fehler beim (Intervall-)Fasten: Zu wenig Bewegung

Beim Intervallfasten müssen Sie zwar nicht auf das Abendessen verzichten, zu spät sollten Sie allerdings nicht essen.

Wer fastet, sollte sich ausreichend bewegen. Spazierengehen, moderate Bewegung und Sport kurbeln den Stoffwechsel an. Bewegung kann zudem die Autophagie, also die Fähigkeit des Körpers, nicht mehr benötigte und krankmachende Zellbestandteile abzubauen oder Entzündungen zu lindern, unterstützen. Ob Sie lieber Joggen gehen, Yoga machen oder sich im Fitnessstudio auspowern möchten: Die Art des Trainings können Sie ganz nach Ihren Vorlieben wählen, wie Dr. Andrew Huberman in seinem Podcast erklärt.

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Häufige Fehler beim (Intervall-)Fasten: Unregelmäßige Mahlzeiten und zu spätes Essen

Unregelmäßige Essenszeiten können den zirkadianen Rhythmus stören, wodurch der Stoffwechsel beeinträchtigt wird. Wer sich täglich an ein vorgegebenes Essensfenster hält, tut seinem Stoffwechsel und damit auch seinem Gewicht einen Gefallen. Gerade das Fasten während der Abendstunden und Nacht sind laut Dr. Andrew Huberman besonders wichtig für Reparaturfunktionen von Darm, Gehirn und Leber. Diese Prozesse werden optimiert, wenn Sie zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts essen. Fastende sollten sich dem Experten zufolge zudem jeden Tag an einen festen Zeitplan halten. Bevor Sie mit dem Intervallfasten starten, sollten Sie daher eine Variante wählen, die gut zu Ihrem Lebensstil passt. Nur wenn sich das Intervallfasten in den Alltag integrieren lässt, ist die Umstellung auch nachhaltig.

Zehn Obstsorten mit wenig Zucker – für eine gesunde Ernährung

Zitronenwasser
Mit nur etwa 2,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind Zitronen das wohl zuckerärmste Obst. Obwohl der saure Geschmack Zitronen als puren Snack ungenießbar macht, erfrischt der Saft der Früchte in Smoothies und anderen Getränken. Noch besser im Ranking schneiden nur Limetten ab. Die Zitrusfrüchte beinhalten pro 100 Gramm lediglich 1,7 Gramm Zucker.  © ildi/IMAGO
Wassermelonen
Wassermelone schmeckt erfrischend und ist besonders im Sommer beliebt. Die zuckerarme Obstsorte – pro 100 Gramm sind 6,2 Gramm Zucker enthalten – ist zudem reich an Vitamin C und Vitamin A. Die enthaltenen Aminosäuren sind zudem wichtig für verschiedene Körperfunktionen.  © ingperl/IMAGO
Himbeeren
Die meisten Beerensorten enthalten von Natur aus nur wenig Zucker. In Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren sind nur etwa 4,8 bis 5,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten. Die kalorienarmen Beeren sind dabei besonders gesund: In fast allen Sorten sind große Mengen Vitamin A und Vitamin C zu finden.  © rbiedermann/IMAGO
Nahaufnahme einer geschnittenen Guave auf einem Teller.
Guaven sind hierzulande eher weniger bekannt. Dabei besitzen die exotischen Früchte, die aus tropischen Gebieten Amerikas importiert werden, nur wenig Zucker. 100 Gramm der Beerenfrüchte haben gerade einmal 34 kcal und 6,7 Gramm Zucker.  © imagebroker/Imago
Ganze und aufgeschnittene Grapefruit-Früchte
Grapefruits sind pure Vitamin-Bomben. Die Zitrusfrüchte liefern neben Vitamin A und Vitamin B, viele gesunde Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium. Dabei glänzen sie mit einem niedrigen Zuckerwert. Lediglich 5,9 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind in Grapefruits enthalten.  © CSH/Imago
Es ist eine gschälte Kaktusfeige zu sehen.
Auch Kaktusfeige gibt es in Deutschland kaum – meist nur im gut sortierten Frischwarenladen – zu finden. Die Früchte liefern viele gesunde Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium bei einem Zuckergehalt von 7,1 Gramm pro 100 Gramm. Ursprünglich stammen die zuckerarmen Kaktusfreigen aus Mexiko.  © Pathermedia/Imago
Aprikosen
Aprikosen sind aufgrund ihres leckeren Geschmacks ein beliebter Snack. Neben wertvollen Nährstoffen und Vitaminen liefern sie dabei nur 7,8 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Von verarbeiteten Produkten mit Aprikosen sollten Verbraucher allerdings lieber die Finger lassen. Marmeladen aus Aprikosen enthalten beispielsweise meist sehr viel künstliche Süße.  © Dramasan/IMAGO
Avocado
Auch wenn die Avocado auf den ersten Blick nicht wie eine Frucht aussieht, handelt es sich dabei um eine der zuckerärmsten Obstsorten. Doch trotz ihres geringen Zuckergehalts (nur 0,7 Gramm Zucker pro 100 Gramm) ist die Avocado eine echte Kalorienbombe. Mit 160 kcal hat sie eine enorm hohe Kaloriendichte.  © imago stock&people
Pflaumen
Erntefrische Pflaumen besitzen einen mittleren Zuckergehalt: 100 Gramm Pflaumen enthalten etwa 7,8 Gramm Zucker. Trotzdem sind Pflaumen besonders gesund. Ihre sekundären Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide, schützen die Zellen vor freien Radikalen.  © Ed Lefkowicz/IMAGO
Honigmelone
Die Honigmelone ist ein erfrischendes Sommerobst. Die Frucht schmeckt besonders süß, ohne dabei zu viel Zucker zu enthalten. Etwa 8 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind in der honigsüßen Frucht zu finden.  © Iordache Magdalena/Imago

Häufige Fehler beim (Intervall-)Fasten: Zu wenig essen oder trinken

Je weniger Sie essen, desto schneller nehmen Sie ab? Dieses Prinzip gilt meist nur für den Beginn einer Diät. Innerhalb kurzer Zeit gewöhnt sich der Körper an die niedrige Kalorienzufuhr und die Gewichtsreduktion stagniert. Achten Sie daher darauf, dass Sie im Fastenzeitraum ausreichend Nahrung zu sich nehmen. Auch wenn beim Intervallfasten während des Fastenszeitraums auf Nahrung verzichtet wird, sollten Sie in dieser Zeit ausreichend trinken. Die Ernährungsmedizinerin Petra Bracht empfiehlt gegenüber Focus Online täglich mindestens zwei bis drei Liter stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees zu sich zu nehmen. Auch Kaffee ist erlaubt.

Häufige Fehler beim (Intervall-)Fasten: Zu viel in zu kurzer Zeit essen

Das beste Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme beträgt 8 Stunden. Kürzere Zeitfenster zwischen vier und sechs Stunden führen laut Dr. Andrew Huberman dagegen häufiger dazu, dass Fastende zu viel in zu kurzer Zeit essen. Fehler können ebenfalls bei der Wahl der Nahrungsmittel passieren. Um abzunehmen, sind eine negative Energiebilanz und ein Kaloriendefizit notwendig. Man sollte also weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht. Beim Intervallfasten gelten zwar keine Einschränkungen, was Sie essen dürfen, Ihre Kalorienzufuhr sollten Sie dabei allerdings im Auge behalten.

Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

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