Pfoten weg

Fünf Gefahren für Haustiere in der Adventszeit – vom Weihnachtsstern bis zur Schokolade

Rund um den Weihnachtsbaum sollten Haustierbesitzer gut aufpassen und auch beliebte Pflanzen, Deko-Elemente und Süßigkeiten von ihrem Vierbeiner fernhalten.

Die Adventszeit ist mit vielen geliebten Bräuchen und Traditionen verbunden. Das beginnt bei der festlichen Advents-Deko und endet mit einem gern opulent geschmückten Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Wer ein Haustier hat, sollte jedoch ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die besinnliche Zeit genießen zu können und vor allem das Tier zu schützen.

Gefahren für Haustiere in der Adventszeit – vom Weihnachtsstern bis zur Schokolade

Tierexperten warnen nicht umsonst jedes Jahr zur Weihnachtszeit erneut vor den möglichen Gefahren, die in der Wohnung auf den Vierbeiner typischerweise lauern. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ hat in einer früheren Mitteilung auf solche Gefahrenstellen hingewiesen – hier die wichtigsten Tipps und Hilfen für Tierhalter auf einen Blick.

Christbaumschmuck gehört zu einer der Gefahren für Haustiere im Advent.

1. Weihnachtsstern, Mistelzweig und Stechpalme vom Haustier fern halten

Besonders beliebt sind in der Weihnachtszeit Zimmerpflanzen wie Stechpalmen, Mistelzweige oder Weihnachtssterne. Doch die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ warnt: Diese Pflanzen können beim „‘Anknabbern‘ Vergiftungen beim Heimtier hervorrufen“. Die Experten raten, die Pflanzen an Plätze oder Stellen zu hängen, die für den Vierbeiner nicht erreichbar sind und Tiere niemals unbeaufsichtigt in dem betroffenen Raum zu lassen. „Am besten verzichten Sie jedoch komplett auf giftige Weihnachtspflanzen.“ Auch der Tierschutzbund hat auf seiner Internetseite einige Beispiele aufgelistet, welche Zimmerpflanzen „giftig für Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und Nager wie Meerschweinchen und Hamster“ sind – darunter finden sich neben dem Weihnachtsstern zum Beispiel Alpenveilchen, Amaryllis, Begonie, Christusdorn, Dieffenbachie, Efeutute, Korallenbäumchen, Prachtlilie und Wüstenrose.

2. Geschenkbänder und Schleifen können für Tiere gefährlich werden

Vorsicht auch bei sämtlichen Deko-Elementen in der Wohnung, sowie beim Verstecken von Geschenken. Geschenkbänder und Schleifen hätten eine große Anziehungskraft auf junge Heimtiere, aber auch auf erwachsene Katzen. „Die Gefahr des Strangulierens ist nicht zu unterschätzen. Wenn Teile davon gefressen werden, kann Darmverschluss auftreten“, so die Tierschutzorganisation laut der Mitteilung.

3. Pfoten weg von Duftölen in der Wohnung

„Duftölflüssigkeiten können zu Vergiftungen bei Heimtieren führen“, warnen die Experten. Sie sollten deshalb darauf achten, dass entsprechende Duftölgefäße für die Tiere unerreichbar sind und sollten Sie niemals allein mit den Gefäßen im Raum lassen. Davon abgesehen hätten Haustiere eine sehr viel feinere Nase als wir Menschen. Was der Mensch als angenehm empfinde, könne für sie quälend sein.

4. Vorsicht bei Schokolade – was Tierhalter wissen müssen

Gefahren lauern auch bei Süßigkeiten, die das Tier in einem ungesehenen Moment vielleicht vom Teller klaut. „Die Gefahr des Verzehrs von Schokolade durch Heimtiere wird leider noch immer unterschätzt“, heißt es in der Mitteilung von „Vier Pfoten“. „Die meisten Schokoladensorten enthalten Theobromin, ein Inhaltsstoff, der für Hunde und Katzen tödlich sein kann.“ Auch Lebkuchen können dem Vierbeiner schaden.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter unseres Partners Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

5. Christbaumständer und Baumschmuck nicht immer tiergerecht

Nicht zuletzt rund um den Weihnachtsbaum lauern für Haustiere einige Gefahren. Damit der Baum nicht umfällt, sollte er in einem schweren Baumständer stehen und, hier sind vor allem die Katzen- und Hundehalter angesprochen, zusätzlich an den Wänden gesichert sein, so der Rat der Tierexperten. Denn so mancher Weihnachtsbaum sei durch die Kletterkünste der Katzen – oder wenn Hunde springen – schon zum Umstürzen gebracht worden. „Vorsicht“, heißt es weiter in der Mitteilung: „Wasser aus dem Baumständer zu trinken, kann schädliche Folgen für Haustiere haben.“ Für sie sollte frisches Wasser in erreichbarer Nähe sein. Vor allem junge, aber manchmal auch erwachsene Tiere verwechseln zudem Glaskugeln oder Lametta am Weihnachtsbaum gern mit Spielzeug. Doch aufgepasst: „Lametta ist durch einen Rest-Bleigehalt giftig und kann darüber hinaus beim Verschlucken zu einem lebensgefährlichen Darmverschluss führen“, warnt die Tierschutzorganisation. Glaskugeln können zudem leicht zersplittern. Durch die Scherben könnten sich die Tiere verletzen. „Holz- oder Naturschmuck ist für Tiere ungefährlicher, aber auch hier besteht die Gefahr des Verschluckens“, so der wichtige Hinweis laut der Mitteilung. Und: „Achten Sie darauf, dass der Schmuck nicht mit Metallhaken zum Aufhängen versehen ist.“

Pflanze gefressen: Stimmen Sie mit ab.

Grundsätzlich gilt: Sollte das Tier einer möglichen Gefahr ausgesetzt gewesen sein und zum Beispiel etwas Verdächtiges gefressen haben, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Auch Silvester bedeutet für viele Haustiere zudem Stress – erfahren Sie hier, wie Sie den Vierbeiner beruhigen können.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Tierschützern zufolge sollten Sie unbedingt darauf verzichten, ein Haustier zu Weihnachten zu verschenken. Denn in nicht wenigen Fällen würden die Tiere danach im Tierheim abgegeben oder sogar ausgesetzt, weil der Beschenkte schnell das Interesse verliert.

Rubriklistenbild: © Cavan Images/ IMAGO

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Katzen sind Meister der Situationskomik – unsere Bildergalerie beweist es

Katzen sind Meister der Situationskomik – unsere Bildergalerie beweist es

Wenn sich in Oberbayern etwas zusammenbraut: „Gewitterjäger“ zeigt Foto-Highlights von 2026

Wenn sich in Oberbayern etwas zusammenbraut: „Gewitterjäger“ zeigt Foto-Highlights von 2026

Der Reload-Freitag in Sulingen: Gluthitze und Judas Priest beim Festival – die besten Bilder

Der Reload-Freitag in Sulingen: Gluthitze und Judas Priest beim Festival – die besten Bilder

Reload Festival 2026: Die besten Fotos vom Donnerstag

Reload Festival 2026: Die besten Fotos vom Donnerstag

Kommentare