Wasser ist tabu

Pizzasteine richtig reinigen – welche Fehler Sie unbedingt vermeiden müssen

In einem Ofen wird eine Pizza gebacken.
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Ein Pizzastein sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack bei der Pizza. Um ihn wieder sauber zu bekommen, müssen einige Dinge beachtet werden.

Er sorgt für die ultimative Geschmacksexplosion beim Pizza essen: der Pizzastein. Doch wie wird er gereinigt? Das geht einfach und unkompliziert – eigentlich.

Egal ob auf dem Kohle- oder auf Gasgrill – Pizzasteine können an vielen Orten verwendet werden. Die meisten von ihnen bestehen aus Schamott oder Cordierit. Der Teig, ganz einfach und schnell zubereitet, wird auf einem Pizzastein mit einer besonders hohen und gleichmäßigen Temperatur gebacken. Durch den direkten Kontakt des Teigs mit dem heißen Stein kann der Teig locker und luftig aufgebacken werden, erklärt Grillfürst. Zudem entzieht der Stein dem Teig während des Backvorgangs Feuchtigkeit. Die Konsequenz ist ein knuspriger Teig wie beim Italiener um die Ecke.

Zehn einfache Tricks, mit denen Sie unangenehme Gerüche aus der Küche verbannen

Essig in einem Fläschchen neben Putzutensilien.
Essig ist ein ständiger Begleiter im Haushalt – auch was das Reinigen oder Entfernen von Gerüchen angeht. Wenn es nach dem Kochen nach Essen, Fett oder Rauch riecht, kochen Sie einfach einen Topf Wasser ab und geben einen Schuss Essig hinein. Das Essigwasser verteilen Sie auf kleinen Schälchen, die Sie wiederum an unterschiedlichen Orten in der Küche aufstellen. Sobald die verschiedenen Gerüche verschwunden sind, lüften Sie einmal gut durch, um auch den Essiggeruch loszuwerden. Dieser lässt sich übrigens auch verringern, indem Sie etwas Rosmarin, Zitronen oder Zimtstangen in die Schälchen hineingeben. Halten Sie beim Abkochen zudem ein wenig Abstand, um den penetranten Duft nicht zu sehr einzuatmen.  © ingimage/Imago
Zimtstangen aufeinander gestapelt
Zur Weihnachtszeit können Sie auch mal die Zimtstangen auspacken, um für einen wohligen Duft in der Küche zu sorgen. Kochen Sie dazu drei Stangen Zimt für ungefähr fünf Minuten in einem Topf und lassen Sie sie anschließend abkühlen. Schon riecht es in der Wohnung angenehm nach dem Gewürz, wie das Online-Portal freundin.de empfiehlt. © Qie Feng/Imago
Orangen- und Zitronenscheiben in Wasser
Gäste haben sich angekündigt und die Wohnung muss nach dem Kochen schnell wieder gut duften? Dann stellen Sie doch eine Schale Wasser mit Zitronen- und Orangenschalen bereit. Das verströmt einen angenehmen Geruch und macht die Essensgerüche im Nu vergessen.  © agefotostock/Imago
Natronpulver vor dunklem Hintergrund
Natron darf als Hausmittel ebenfalls in keinem Haushalt fehlen. Bei schlechten Gerüchen geben Sie einfach einen Esslöffel des Pulvers in eine Schüssel mit Wasser und stellen diese in der Küche auf. Das neutralisiert die unangenehmen Düfte. © Panthermedia/Imago
In Scheiben geschnittene Kartoffel
Wenn Ihre Töpfe und Pfannen nach dem Kochen noch nach Essensresten riecht, können Sie diese mithilfe von Kartoffeln absorbieren. Schneiden Sie den Erdapfel einfach in Spalten und streuen Sie etwas Meersalz darauf. Das Ganze kommt für ungefähr zwei Stunden in die Töpfe – schon sind die Gerüche verschwunden.  © Bozena Fulawka/Imago
Backpulver auf einem Löffel
Sie machen die Kühlschranktür auf und ein unangenehmer Geruch schwebt Ihnen entgegen? Dann wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Zunächst einmal prüfen Sie, ob alle Lebensmittel noch frisch sind – was schlecht geworden ist, wird entsorgt. Anschließend stellen Sie eine Schale mit Backpulver hinein: Es neutralisiert die schlechten Gerüche. © Westend61/Imago
Katzenstreu mit Kelle
Haushalts- und Biomüll können relativ schnell zu müffeln anfangen – selbst, wenn sie noch halb sehr sind. Wer nicht sofort zu den Mülltonnen laufen will, kann sich mit Katzenstreu behelfen. Wenn Sie den Müll das nächste Mal leeren, waschen Sie den Eimer mit heißem Wasser aus und reinigen ihn mit Spülmittel. Anschließend lassen Sie ihn gut trocknen. Erst dann füllen Sie die Katzenstreu hinein und befestigen den neuen Müllbeutel im Eimer. Das hilft dabei, die Gerüche länger fernzuhalten und die Feuchtigkeit zu binden.  © agefotostock/Imago
Geröstete Kaffeebohnen
Kaffeebohnen eignen sich hervorragend dazu, Gerüche zu absorbieren. Stellen Sie einfach ein Schälchen mit den Bohnen in die Küche und lassen Sie sie ihr Werk verrichten. © Nailia Schwarz/Imago
Salz in einer Schale
Auch das Holzschneidebrett kann durch die verarbeiteten Lebensmitteln irgendwann Gerüche annehmen. Entfernen Sie diese ganz einfach mit Salz und Zitrone: Das Salz wird auf das Schneidebrett gestreut und anschließend Zitronensaft darüber geträufelt. Reiben Sie beides gründlich mit einer Bürste ein und lassen Sie das Ganze eine Weile einwirken. Anschließend reinigen Sie das Schneidebrett mit Wasser. So haben Sie nicht nur Gerüche entfernt, sondern auch Keimen Einhalt geboten.  © Panthermedia/Imago
Eine aufgeschnittene Zitrone
Unangenehme Gerüche kommen nicht nur vom Kochen. Um einiges unappetitlicher können die Ausdünstungen sein, die aus dem Abfluss in der Spüle kommen. Mit Zitronen oder Zitronensäure können Sie dem aber Herr werden: Letztere erhalten Sie zum Beispiel in Supermärkten oder Drogerien. Geben Sie einen Esslöffel davon in den Ausguss – das beseitigt nicht nur den Geruch, sondern hilft auch bei Verstopfungen durch Speisereste.  © Imaginechina-Tuchong/Imago

Nach der genüsslichen Pizza-Verkostung folgt jedoch der unangenehme Part: die Reinigung des Pizzasteins. Geht man diese nicht mit einem genauen Plan an, kann sie schnell zum Desaster werden. Zunächst einmal sollten die Steine gut abkühlen, besonders bei Schamottsteinen vermeiden Sie somit Spannungen. Leider können bei der Reinigung der Pizzasteine einige Fehler begangen werden, die den Steinen dauerhaft schaden:

  • Pizzasteine dürfen niemals komplett mit Wasser gereinigt werden
  • Pizzasteine gehören nicht in den Geschirrspüler
  • Mit einem Hochdruckreiniger schaden Sie dem Pizzastein dauerhaft
  • Keine chemischen Reiniger verwenden, da diese sich im Stein festsetzen könnten

Reinigen Sie Pizzasteine mit einem Ceranfeldschaber

Nach dem Backen bleiben häufig Rückstände auf dem Pizzastein haften. Diesen entfernen Sie idealerweise mit einem Ceranfeldschaber. Verzichten Sie dabei auf Wasser. Nach dem Schaben wischen Sie mit einem Küchentuch über die Fläche. Sollten sich die Reste auf diese Weise nicht entfernen lassen, müssen andere Methoden angewandt werden. Weber hat diesbezüglich einen Tipp parat: feines Schmirgelpapier. Während der Reinigung dürfen Sie allerdings nur leichten Druck auf den Stein ausüben, sonst riskieren Sie dauerhafte Schäden auf der Oberfläche.

Ceranfeldschaber „zweckentfremden“

Normalerweise kommt ein Ceranfeldschaber (werblicher Link) zum Einsatz, um eingebrannte Speisereste, Überkochungen und andere hartnäckige Verschmutzungen sicher und effizient von der empfindlichen Oberfläche des Cerankochfelds zu entfernen, ohne es zu zerkratzen. Die scharfe Kante des Schabers gleitet über die Oberfläche und schabt Verunreinigungen weg, während der Griff dem Benutzer Kontrolle und Stabilität bietet.

Der Verzicht auf Wasser ist eine der wichtigsten Regeln beim Säubern der Steine – besonders bei Schamottsteinen. Saugen sich diese nämlich einmal mit Wasser voll, trocknen sie nicht mehr vollständig. Das hat zur Folge, dass der Schamottstein beim erneuten Erhitzen auseinander brechen könnte.

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Etwas anders sieht es bei Cordierit-Steinen aus. Diese haben eine Beschichtung und dürfen deshalb mit fließenden warmen Wasser und einer Bürste gereinigt werden. Doch passen Sie auf: häufig ist bei diesen Steinen nur die Oberseite beschichtet. An die untere, unbeschichtete Seite darf kein Wasser gelangen – sonst drohen dieselben Konsequenzen wie bei den Schamottsteinen.

Pizzastein entspannt im Ofen reinigen

Die wohl einfachste Variante der Reinigung eines Pizzasteins ist die Pyrolyse. Einige modernere Backöfen verfügen über diese Selbstreinigungsfunktion. Dabei erhitzt sich der Backofen auf über 500 Grad, alle Schmutzreste werden verbrannt. Und keine Angst: Ihr Pizzastein hält diese Temperatur problemlos aus.

Sind Sie noch auf der Suche nach neuen, leckeren Pizza-Rezepten? Wir haben für Sie vier Kochbücher mit Pizza-Rezepten, die Ihnen Napoli direkt nach Hause holen.

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