Kritik vom Wirtschaftsrat der CDU

Streit um A281: „Ringschluss für autofreie City“

Bremen – Im Streit um den Ringschluss der A281 sieht der Landesverband Bremen des Wirtschaftsrates der CDU „eines der verkehrspolitischen wichtigsten Ziele ausgebremst“.

Der Verband stößt sich an der üblichen Bremer Praxis, die Baumaßnahme nicht sofort zu vollziehen, obwohl vor dem Bundesverwaltungsgericht noch die Klage gegen den Bauabschnitt 2/2 verhandelt wird. Der Sprecher des Bauressorts, Jens Tittmann, hatte gegenüber dieser Zeitung darauf verwiesen. Unabhängig davon wird bereits vorher die Beräumung von Kampfmitteln betrieben. 

Dem Wirtschaftsrat geht das nicht schnell genug. „Diese Maßnahme, die nach Fertigstellung erheblich dazu beitragen wird, dass es wieder zu fließenden Verkehren und damit zur Verringerung der CO2- und Feinstaubbelastung kommen wird, ist die Basis, dass die Innenstadt (...) nicht als Umgehungsrouten des Fernverkehrs genutzt werden“, sagte der Landesvorsitzende des Bremer Wirtschaftsrats, Jörg Müller-Arnecke. 

Er verweist darauf, dass die Weserquerung („Bauabschnitt 4“) nach dem „medial inszenierten Spatenstich“ Anfang des Jahres „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorangetrieben werden“ sollte. Der Ringschluss sei Basis für die von Rot-Grün-Rot politisch gewollte autofreie City.

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa

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