Polizei muss einschreiten

Angreifer attackieren Männer in Bremen mit Pfefferspray und Messer

Zu sehen ist ein Einsatzfahrzeug der Polizei bei Dunkelheit. Das Blaulicht ist eingeschaltet.
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In der Bremer Bahnhofsvorstadt attackiert ein Trio drei weitere Männer. Die Polizei muss einschreiten. (Symbolbild)

Am Mittwochabend, 23. Februar 2022, attackieren drei Männer drei weitere Männer in der Bremer Bahnhofsvorstadt. Pfefferspray und Messer im Einsatz. Polizei ermittelt.

Bremen – In der Bremer Bahnhofsvorstadt kommt es am Mittwochabend, 23. Februar 2022, gegen 22:15 Uhr zu einem Angriff auf drei Männer. Die Täter sind drei weitere Männer, ausgerüstet mit Pfefferspray und einem Messer. Danach flüchtet das Trio. Zwei der Männer können in der Nähe von Einsatzkräften gestellt werden.

Bremen: Trio attackiert drei weitere Männer mit Pfefferspray und Messer – Polizei kann zwei der Täter stellen

Am besagten Abend waren drei Männer zwischen 24 und 29 Jahren im Durchgang des Citygates in Richtung Bremer Bahnhof unterwegs. Ihnen kam eine Gruppe von ebenfalls drei Männern entgegen, die laut Zeugenaussagen die erste Gruppe zunächst mit einem Messer attackiert haben sollen.

Dabei konnte ein 29-Jähriger den Stichbewegungen ausweichen und blieb unverletzt. Einer der drei Männer aus der angreifenden Gruppe versprühte daraufhin Pfefferspray. Danach flüchtete das aggressive Trio. Kurze Zeit später konnten Einsatzkräfte der Polizei aus Bremen zwei der Männer, einen 22-jährigen Syrer und einen 25-jährigen Ägypter, in der Nähe stellen.

Schlagen, spucken, schreien: 25-Jähriger widersetzt sich der Polizei – und bekommt Spuckschutzhaube aufgesetzt

Doch sollte sich der 25-Jährige äußerst aggressiv und unkooperativ zeigen. Er habe versucht, die Einsatzkräfte zu filmen und immer wieder bei der polizeilichen Maßnahme zu stören. Die Einsatzkräfte wiederum hätten mehrfach vergeblich versucht, den 25-Jährigen zu beruhigen. Da der Mann nach den Polizisten schlug und auch versuchte, diese anzuspucken, wurde ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt.

Als die Einsatzkräfte den 25-Jährigen dann am Boden fixierten, soll er mehrfach laut gerufen haben, nicht atmen zu können. Letztendlich wurden beide Männer mit auf die Polizeiwache genommen. Doch sollte sich der 25-Jährige auch dort nicht beruhigen. Er schlug und trat gegen die Wände und beleidigte die Polizisten.

Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf Bremer Polizisten

Die Konsequenz: Die Polizisten mussten Strafanzeigen anfertigen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Weitere Ermittlungen, auch nach dem dritten Tatverdächtigen, dauern an. Die leichten Verletzungen, welche die Männer aus der ersten Gruppe erlitten, konnten durch die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens behandelt werden.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Bremerhaven: Streit mit Machete, Pinkeln im Dom, Fahrt im Restaurantwagen zur Polizeiwache

Ebenfalls in Bremen musste die Polizei einen eskalierten Streit zwischen zwei Männern unterbinden, bei dem auch eine Machete und ein Samuraischwert zum Einsatz gekommen waren. Darüber hinaus stellten die Polizisten fest, dass Alkohol im Spiel war. Es wurden Strafanzeigen ausgestellt und auch ein Platzverweis.

Im Bremer St.-Petri-Dom wiederum sorgte ein betrunkener Randalierer für reichlich Aufruhr. Der Mann störte den Gottesdienst durch unpassendes Applaudieren, urinierte gegen eine Säule und bedrohte einen Kirchenmitarbeiter mit einer Waffe, die täuschend echt aussah.

Ähnlich kurios liest sich die Geschichte eines Randalierers im Bremer Hauptbahnhof, der die Bundespolizei störte und sich weigerte, mit zur Wache zu kommen. Er ließ sich auf den Boden fallen und konnte wegen seiner Körperfülle nicht getragen werden. Letztendlich wurde der Mann im Restaurantwagen zur Wache geschoben. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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