Baustelle in Findorff bleibt noch
Osterwiese: Keine Gnade für Parksünder
Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen.“ Dieser Ratschlag gilt auch dieses Jahr wieder – im Zusammenhang mit der Osterwiese, die am Freitag, 12. April, beginnt.
Zumal das Baustellenchaos in Findorff andauert. Die Kanalbaustelle ist immer noch da. Wie berichtet, hatte Hansewasser Mängel geltend gemacht. Die sind inzwischen „beseitigt“, teilt das Unternehmen mit.
Aber, so Sprecherin Svenja Lienau: „Was jetzt noch fehlt, sind der Asphalt und die Fahrbahnmarkierungen. Für den Straßenverkehr heißt das: die Findorffstraße ist am Montag, 29. April, also direkt nach der Osterwiese, von der Plantage in Richtung Bürgerpark für den motorisierten Verkehr wieder durchgängig befahrbar.“ Und in der Gegenrichtung – von der Admiralstraße bis zur Plantage – bleibt die Findorffstraße dann weiterhin gesperrt. Das Ende der Kanalbaumaßnahmen in der Findorffstraße sei „für Ende März 2020 geplant“, heißt es – also wird während des Freimarkts im Herbst immer noch gebaut werden. Nicht schön für die Anwohner, nicht schön für Menschen, die zur Bürgerweide wollen (und aus Richtung Findorff kommen).
Auch die Polizei kümmert sich – ja schon von Berufs wegen – um das Thema Verkehr. Sprecher Nils Matthiesen: „Um die Zufahrtmöglichkeiten von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass die per Halteverbot gekennzeichneten Bereiche in jedem Fall freigehalten werden. Bei Parkverstößen, auch in den umliegenden Straßen, wird konsequent abgeschleppt. Es ist auch nicht erlaubt, mit dem Auto im Festzelt zu parken.“ Und auch sonst ist manches nicht gestattet. Matthiesen: „Auf dem Osterwiesengelände sind Waffen, Fahrräder, Hunde und Glasflaschen nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Für alle Hobby-Flieger gilt: Bitte lassen Sie Ihre Drohnen, Modellflugzeuge und Co. zu Hause.“
Wie in den vergangenen Jahren werden private Sicherheitskräfte an den Eingängen stehen und Rundgänge übers Volksfest-Areal machen. „Sie sollen als Ansprechpartner für Besucher fungieren und ein Auge auf stark alkoholisierte oder aggressive Menschen haben. In diesen Fällen benachrichtigen sie die Polizei“, so der Sprecher weiter.