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Besonderer Aussichtsturm im Norden eröffnet: Sein Standort birgt eine Überraschung
An der Nordsee steht ein ganz besonderer Aussichtsturm. Er war einst eine Spende und besteht komplett aus Containern. Die eigentliche Überraschung ist aber eine andere.
Im Norden gibt es viele schöne Tourismus-Regionen und beschauliche Fischerdörfer, die die Besucher beeindrucken. Dass es an der Küste nicht an Attraktionen mangelt, ist eigentlich klar. Ein Aussichtsturm an einem Nordsee-Ort war einst besonders beliebt – und nun ist er wieder eröffnet.
Container-Aussichtsturm an der Nordsee ist wieder offen und birgt Erstaunliches
Denn der Container-Aussichtsturm an der Nordschleuse in Bremerhaven steht ab sofort wieder Besuchern offen. Die Winterpause nutzte die Erlebnis Bremerhaven GmbH, um Teile des Turms zu renovieren und neue Informationstafeln zu installieren, heißt es. Nur wenige Kilometer weiter steht ein mittelalterlicher Aussichtsturm, der die Besucher überrascht. Ab sofort können sowohl Touristen als auch Einheimische in Bremerhaven beim Blick über den Überseehafen faszinierende Details entdecken. So ist das Auto-Terminal beispielsweise so groß wie 350 Fußballfelder, und die Lloyd Werft besaß einst das größte Trockendock der Welt.
„Der Container-Aussichtsturm ist für den Bremerhaven-Tourismus von großer Bedeutung“, erklärt Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Jährlich zieht die Plattform in 12,5 Metern Höhe etwa 100.000 Besucher an. Der höchste Aussichtsturm Deutschlands steht übrigens in Niedersachsen.
Aussichtsturm in Bremerhaven steht kurioserweise genaugenommen in Bremen
Der Eintritt ist kostenlos, und die Eindrücke im Herzen des Hafens sind einzigartig. „Für viele unserer Gäste gehört der Besuch zu einem Ausflug nach Bremerhaven dazu“, fügt Gerber hinzu. Der Turm informiert zudem über eine Besonderheit des kleinsten Bundeslandes, die vielen unbekannt ist: Das Überseehafengebiet gehört zur Stadt Bremen, wodurch der Aussichtsturm tatsächlich in Bremen steht.
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Im Jahr 1979 wurde der Container-Aussichtsturm durch eine Spende von 30 Hafenunternehmen errichtet. „Der Turm ist uns zwar längst lieb, aber ihn zu pflegen und zu erhalten auch teuer“, bemerkt Gerber. Mittelfristig stehen Sanierungsarbeiten am Stahlgerüst und die Erneuerung der zwölf Seecontainer an.