Einmalige Sichtung in Stuhr
Robbe entspannt an der Ochtum – und taucht ab, als Einsatzkräfte kommen
Ein nicht alltäglicher Einsatz für die Feuerwehr: Eine Robbe hat es sich am Montag mitten auf einem Fahrradweg an der Ochtum in Stuhr gemütlich gemacht.
Stuhr – Die Feuerwehr Stuhr wurde am Montag gegen 12.30 Uhr alarmiert. „Gemeldet wurde, dass im Bereich der Ochtum an der Kladdinger Straße auf Höhe des Flughafens eine Robbe gesichtet wurde“, berichtet Gemeindefeuerwehrsprecher Christian Tümena. „Das hatten wir noch nie“, sagt er weiter.
| Fluss | Ochtum |
| Länge | 26 Kilometer |
| Mund | Weser |
| Einzugsgebiet | 917 km² |
Das Naturschutzgebiet Kladdinger Wiesen in Stuhr, wo auch die Kladdinger Straße liegt, grenzt direkt an das Gelände vom Flughafen Bremen. Dort fließt auch die Ochtum, ein Nebenfluss der Weser.
Robbe liegt gemütlich auf Fahrradweg an der Ochtum
Die Robbe hatte es sich zeitweise auf dem Fahrradweg gemütlich gemacht. Dieser führt neben der Ochtum unter der Kladdinger Straße entlang. Als sich Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr dem Tier näherten, verschwand es in der Ochtum. Auf eine Einfang-Aktion hatte die Robbe offenbar keine große Lust. Auf dem Foto sieht sie eher so aus, als sei sie genervt, dass Einsatzkräfte ihren entspannten Tag stören. Die süßen Säugetiere sind mittlerweile nicht mehr vom Aussterben bedroht – das könnte zur Entspannung beigetragen haben.
Stuhr: Robbe taucht ab und wird nicht wieder gesehen
Auch nach längerem Warten und einer Suche in der Umgebung wurde die Robbe nicht erneut gesichtet, berichtet die Feuerwehr Stuhr. Um mögliche Kollisionen mit Fahrradfahrern oder Fußgängern zu vermeiden, wurde die Unterführung vorsichtshalber abgesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa eine Stunde.
Auch der Flecken Langwedel scheint ein echter Hot-Spot für Robben zu sein. Dort bekommen Camper regelmäßig Besuch von „Robbie“. Auch Robbe „Mucki“ fühlte sich zeitweise sehr wohl in der Weser. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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