Update zur Unfallursache
Unfall mit Kindern und fünf Kleinbussen auf der A1 bei Bremen - Polizei erklärt Ursache
Zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn 1 bei Bremen-Brinkum ist es am Dienstagnachmittag gekommen. Beteiligt waren fünf Kleinbusse mit 28 Kindern und Betreuern.
Update, Mittwoch 31. Juli, 8 Uhr: Polizei erklärt Unfallursache
Bei der Fahrt von Frankreich nach Finnland befuhren die Kleinbusse im dreispurigen Bereich hintereinander den Überholfahrstreifen.
Unfall auf der A1 bei Bremen-Brinkum
Kurz vor der Anschlussstelle Brinkum mussten die ersten beiden Kleinbusse der Reisegruppe aufgrund beginnender Staubildung bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender Kleinbus der Jugendgruppe erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr auf den vor ihn stehenden Kleinbus auf. Dieser wurde wiederum auf einen weiteren, vor ihm stehenden Kleinbus aufgeschoben.
Verletzte bei Stau-Unfall auf A1 bei Bremen
Durch den Zusammenstoß wurde ein 12-Jähriger im auffahrenden Kleinbus sowie drei weitere Personen im Alter von 15 bis 26 Jahren im mittleren der drei Kleinbusse leicht verletzt. Der auffahrende Kleinbus war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Update, 19.10 Uhr: A1-Sperrung aufgehoben
Die Unfallaufnahme und die Bergung des einen Kleinbusses sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A1 bei Bremen-Brinkum. Inzwischen ist der Überholstreifen wieder freigegeben worden. Der Verkehr fließt normal.
Erstmeldung: Unfall auf der A1 bei Bremen-Brinkum
Bremen/Brinkum - Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es gegen kurz nach 16 Uhr zu dem Unfall auf der Überholspur zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum in Fahrtrichtung Hamburg. Fünf Kleinbusse seien im Konvoi auf der linken Spur unterwegs gewesen, teilt die Polizei mit.
Kurz vor der Anschlussstelle Bremen-Brinkum ereignete sich der Auffahrunfall innerhalb des Konvois, so die Polizei weiter. Die Ursache ist bislang nicht bekannt. Ob neben den Kleinbussen weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren, ist im Moment nicht bekannt. Die Polizei sperrte den linken Fahrstreifen, sodass es im Feierabendverkehr zu erheblichen Behinderungen in dem Bereich gekommen ist.
Notarzt begutachtet Kinder und Betreuer nach Unfall
Vier der fünf Kleinbusse waren noch fahrbereit und wurden mit den Kindern und Betreuern zum Feuerwehrgerätehaus nach Stuhr-Brinkum gebracht. Dort hat die Feuerwehr Tische und Bänke aufgebaut und versorgt die Kinder mit Getränken.
Gleichzeitig werden alle Beteiligten vom Rettungsdienst und Notarzt begutachtet, um Verletzungen auszuschließen. Ein Feuerwehrsprecher sprach zunächst von vier leicht verletzten Kindern.
Ein Kleinbus steht noch auf der Autobahn und ist laut Feuerwehrsprecher nicht mehr fahrbereit. Wie und wann die Reisegruppe mit Kindern aus Südkorea weiterreist, steht am frühen Dienstagabend noch nicht fest, so der Sprecher weiter.
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