Abseits des Massentourismus
Ausflug über die Osterfeiertage: Das sind die Geheimtipps des Jahres für Niedersachsen
Abseits der großen Touristenorte gibt es sie noch: die Geheimtipps. Gerade zu Ostern lässt sich in einem Kurztrip viel erleben. Eine Auswahl.
Niedersachsen abseits der üblichen Touristenrouten zu erkunden, bietet sich besonders zu Ostern an. Viele Menschen haben ein paar Tage frei, das Wetter ist meist vielversprechend. Das Bundesland hält zahlreiche geheimnisvolle und außergewöhnliche Orte bereit, die sich hervorragend für besondere Ausflüge eignen. Hier sind einige der spannendsten Geheimtipps.
Oster-Ausflüge in Niedersachsen: Das sind die besonderen Orte, abseits der großen Touristenrouten
In der Landeshauptstadt Hannover, verborgen unter dem Raschplatz, liegt eine verlassene U-Bahn-Station, die als Geisterstation bekannt ist. Dieser alte Geisterbahnhof wurde in den 1970er-Jahren für eine nie verwirklichte U-Bahn-Linie errichtet und ist heute nur mit einem Spezialschlüssel zugänglich. Der Verein „Stattreisen“ und der Verkehrsbetrieb Üstra organisieren regelmäßig Führungen durch diese mysteriöse Station. Führungen sind laut Vereinsangaben am Ostermontag geplant. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Vereins.
Geheimtipp Einhornhöhle: Zwischen bedeutendem Naturdenkmal und geheimnisvollen Mythen
Im Westharz, bei Scharzfeld im Landkreis Göttingen, befindet sich die Einhornhöhle, die größte begehbare Höhle der Region. Bekannt ist sie für ihre beeindruckenden Hallen und die Blaue Grotte, in die das Sonnenlicht auf mystische Weise einfällt. Der Name der Höhle stammt von der jahrhundertealten Suche nach Einhornknochen, die sich später als Überreste von Höhlenbären herausstellten. Das macht sie zu einem der geheimnisvollsten Orte in Niedersachsen. Führungen und ein kleines Museum machen die Höhle zu einem spannenden Ziel für Familien und Entdecker.
Die schönsten Ecken Niedersachsens entdecken




Diese Höhle ist ein bedeutendes Naturdenkmal und wurde 2006 in die Liste der 77 bedeutenden Nationalen Geotope aufgenommen. Seit 2017 gehört sie zudem zum UNESCO-Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen. Informationen zu Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sind auf der Website der „Heimstatt der Neandertaler“ zu finden, wie die Höhle auch genannt wird.
Spaß für die ganze Familie: Bei gutem Wetter ist die Sommerrodelbahn der Hit
Die Sommerrodelbahn am Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg bietet der ganzen Familie ein perfektes Ausflugsziel. Die Bahn erstreckt sich über 550 Meter und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 130 Metern. Manche sagen, die beste Sommerrodelbahn Deutschlands befindet sich in Niedersachsen. Dank eines Bremshebels am Schlitten kann die Geschwindigkeit individuell angepasst werden, sodass sowohl gemütliche als auch rasante Abfahrten möglich sind.
Besonders vorteilhaft für Familien ist, dass kleine Kinder zusammen mit einem Erwachsenen im Schlitten mitfahren können. Eine moderne Doppelsesselbahn bringt die Besucher bequem zum Startpunkt, alternativ kann man auch einen etwa 20-minütigen Spaziergang dorthin unternehmen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Alber-Lifts.
Unvergessliche Ausflüge in die Natur: Niedersachsen hat auch ruhige Ecken zu bieten
Im Herzen des Elbe-Weser-Dreiecks liegt der Vörder See, der zahlreiche Freizeitaktivitäten bietet. Neben einem Natur- und Erlebnispark gibt es dort einen Rosengarten, eine Wassertretanlage, einen Discgolf-Parcours und einen Aussichtsturm. Der künstlich angelegte See hat sich zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt. Ursprünglich aus sauren Wiesen entstanden, wurde der See zwischen 1972 und 1982 ausgebaggert und im Jahr 1991 im Rahmen der Landesausstellung „Natur im Städtebau“ umgestaltet.
Harriersand, eine schmale Insel in der Weser bei Brake, zählt zu den größten Flussinseln Deutschlands. Mit ihren auf Stelzen gebauten Ferienhäusern und der ruhigen Umgebung ist sie ein Geheimtipp für Erholungssuchende. Die Insel Harriersand bietet neben einem Campingplatz einen langen, feinen Sandstrand, der zum Sonnenbaden und Spazieren einlädt. Beim Schwimmen in der Weser ist jedoch Vorsicht geboten, da vorbeifahrende Frachtschiffe starke Wellen verursachen können. Die Insel ist überwiegend landwirtschaftlich genutzt und bietet viel Grünland. Sie gehört zum Naturschutzgebiet „Unterwesermarsch“ und ist ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Wanderer.
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