„Neuschwanschein des Nordens“

Dieses Schloss in Niedersachsen soll der nächste Besuchermagnet werden

Es sieht aus wie aus einem Märchen: Das Schloss Marienburg wartet auf eine Wiedereröffnung für Besucher. Ein neuer Vorstoß gibt es jetzt von Seiten der Politik.

Pattensen – Sie ist mehr als 150 Jahre alt und aufgrund ihrer Position und Bauweise schon von weitem zu sehen: Die Marienburg, zwischen Hannover und Hildesheim, ist eines der schönsten Schlösser und Sehenswürdigkeiten in Niedersachsen. Dennoch ist sie besonders renovierungsbedürftig. Aus diesem Grund mussten die meisten Innenräume 2023 gesperrt werden. Doch jetzt gibt es einen Hoffnungsschimmer für Besucher.

Wiedereröffnung geplant: Schloss Marienburg könnte bald wieder zum Besuchermagneten werden

Denn das Schloss Marienburg soll schnellstmöglich wieder für Besucher geöffnet werden, wenn es nach der SPD und den Grünen geht. Die Parteien setzen sich jetzt für die Wiedereröffnung im niedersächsischen Landtag ein. Die Landesregierung solle während der Sanierung „aktiv und fortlaufend“ prüfen, wie Teile des Welfenschlosses genutzt werden können, so der Entschließungsantrag der beiden Parteien. Außerdem solle untersucht werden, ob die Marienburg als außerschulischer Lernort entwickelt werden könne, berichtet die Deutsche Presseagentur.

Sieht aus wie ein Märchenschloss: Die Marienburg soll so schnell wie möglich wieder für Besucher geöffnet werden.

Bereits im September hatte Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs (SPD) angekündigt, die Marienburg zumindest teilweise wieder zugänglich zu machen. Nun geht es darum, diese Pläne zu unterstützen. SPD und Grüne verfügen über die Mehrheit im Landtag.

Schloss Marienburg wegen Pilzbefall geschlossen – doch Millionensumme für Sanierung steht bereit

Die Region Hannover, als zuständige Bauaufsichtsbehörde, hatte im September 2023 die meisten Innenräume des Kulturdenkmals gesperrt, da die Dachbalken von einem holzzerstörenden Pilz befallen sind. Dadurch besteht Einsturzgefahr. Seit Jahren stehen 27,2 Millionen Euro von Bund und Land für die Sanierung bereit. Doch die Stiftung Schloss Marienburg, die Eigentümerin des Schlosses, schätzt, dass diese Summe bei weitem nicht ausreichen wird. Durch die Sperrung für Besucher sind der Stiftung Einnahmen entgangen.

Das „Neuschwanschein des Nordens“ bietet neben prunkvollen Innenräumen auch einen 40 Meter hohen Schlossturm, in denen die Besucher einen besonderen Blick über das Gelände genießen können. In einem anderen niedersächsischen Burgturm steckt ebenfalls eine besondere Überraschung. Auch als Veranstaltungsort ist das Schloss bereits häufig genutzt worden. Aber auch ein anderer Ort in Niedersachsen sieht aus, wie aus einem Märchen: Eine geheimnisvolle Quelle in Niedersachsen friert niemals zu.

Rubriklistenbild: © Imago

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Historische Altstadt und enge Gassen: So schön ist die Salz- und Hansestadt Lüneburg

Historische Altstadt und enge Gassen: So schön ist die Salz- und Hansestadt Lüneburg

Das sind die Bilder vom Herbstmarkt in Bruchhausen-Vilsen

Das sind die Bilder vom Herbstmarkt in Bruchhausen-Vilsen

Drei Fünfer und wenig Lichtblicke: Die Noten der DFB-Stars gegen Griechenland

Drei Fünfer und wenig Lichtblicke: Die Noten der DFB-Stars gegen Griechenland

Fotostrecke: Matthias Ruhle gewinnt Bürgermeisterwahl in Wildeshausen

Fotostrecke: Matthias Ruhle gewinnt Bürgermeisterwahl in Wildeshausen

Kommentare