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Winter-„Whiteout“ möglich: In Niedersachsen drohen jetzt Schneesturm-Wetter und Glätte
Nach der Sturmflut ist vor dem Schnee. Eine weiße Wand steuert auf Niedersachsen zu und bringt kalte Temperaturen und weiße Flocken in den Norden.
Die Wetter-Achterbahn in Niedersachsen, sie fährt weiter: Beginnt das neue Jahr im Norden noch nass und stürmisch, hat bereits ein Winter-Sturm Kurs aufs Bundesland genommen. Es bringt knackig-kalte Temperaturen mit sich und eine Menge Schnee. „Polare Kaltluft wird direkt nach Mitteleuropa geführt, während gleichzeitig dynamische Tiefdrucksysteme feuchte Luft anzapfen. Diese Kombination erzeugt Schneefälle, die in kurzer Zeit große Intensität erreichen können“, sagt Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net.
Winter-Wetter in Hamburg: Der 2. Januar brachte erst einer Sturmflut und dann wildes Schneetreiben. Bei einem sogenannten „Whiteout“ verschmelzen Himmel, Boden und Umgebung miteinander. Das könnte in den kommenden Tagen häufiger passieren.
Wetter-Experte Jung warnt: „Die erste Januarhälfte präsentiert sich winterlich, teils deutlich zu kalt, mit wiederholten Schneefällen bis in tiefe Lagen. In Verbindung mit Wind entstehen Verwehungen, lokal sogar schneesturmähnliche Situationen.“ Demnach besteht sogar die Gefahr eines „Whiteouts“, bei dem das Schneetreiben so intensiv ist, dass man praktisch nichts mehr sieht, weil Himmel, Boden und Umgebung zu einer weißen Fläche verschmelzen.
Schnee-„Whiteout“ möglich: Niedersachsen wird von weißer Welle überzogen
Startet der Freitag, 2. Januar, noch stürmisch – vor allem an der Nordsee-Küste sind schwere Sturmböen möglich – können laut dem Deutschen Wetterdienst DWD im Tagesverlauf bereits erste Schneeregen- oder Schneeschauer auftreten. Auch Gewitter sind vorausgesagt, die Höchstwerte liegen um 4 Grad, im Oberharz um 0 Grad. Vorsicht: Spätestens in der Nacht zu Samstag kann es glatt werden.
Winter im Norden: Nordseeinsel wird zu Schneelandschaft – kräftige Schneefälle auch an der Küste
Das Schneetreiben, das am Freitagmorgen bereits den Großraum Hamburg erreicht hatte, nimmt am Samstag zu und es wird mit jedem Tag kälter. „Wechselnd bewölkt mit Schneeschauern, vereinzelt Gewitter“, prognostiziert der DWD. Dann sei auch tagsüber Glätte möglich. Rutschige Straßen hatten bereits an den Tagen nach Weihnachten zu zahlreichen Unfällen in Niedersachsen geführt.
Schnee in Niedersachsen: Die weißen Flocken können noch die ganze kommende Woche über fallen
Die Schneeschauer sollen aller Voraussicht nach auch in der Nacht zu Sonntag und tagsüber anhalten. Dazu zeigt sich der Himmel wolkenverhangen. Es herrscht erneut Glätte-Gefahr, wobei die Temperaturen zwischen maximal 0 Grad im Binnenland und plus 3 Grad auf den Inseln schwanken.
Ähnlich die Wetterlage am Montag: Tagsüber Glätte bei Höchstwerten von -4 Grad im Oberharz, sonst um 0 Grad, auf den Inseln bis +3 Grad. Dazu wolkig mit Schneeschauern.
Und so kann es auch die kommenden Tage weitergehen. Der Zehn-Tages-Trend des DWD zeigt Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Niederschlag voraus – auch, wenn die Mengen im Verlauf der Woche abnehmen, ist immer noch Schneefall möglich.
Erst zum Wochenende hin, 8. und 9. Januar, sollen die Temperaturen dann wieder etwas steigen.