Glimpflicher Verlauf

Sturmflut und Sturmböen zum Start in 2026: Das Jahr im Norden beginnt nass und stürmisch

Das Jahr 2026 beginnt stürmisch – zumindest beim Wetter steht das bereits am Freitag fest. Sturmflut und Sturmböen leiten das neue Jahr nass und stürmisch ein.

Stürmischer Auftakt ins Jahr 2026: Der Norden Deutschlands erlebt direkt zum Jahresbeginn eine ordentliche Portion Wasser von oben und von der Seite. In der Nacht auf Freitag, 2. Januar, rollten Hochwasser und Sturmflut über die Küstenregionen – doch die gute Nachricht am frühen Morgen: Bislang blieben größere Schäden aus. Die Lagezentren in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg konnten aufatmen – nur örtliche Überschwemmungen störten die nächtliche Ruhe – unter anderem in Cuxhaven, Bremen und Hamburg.

Der Norden Deutschlands war auf die erste Sturmflut des Jahres in der Nacht auf Freitag gut vorbereitet.

Die Wassermassen türmten sich an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet durchaus beeindruckend auf: Zwischen 1,5 und 2 Meter über dem mittleren Hochwasser maß das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) – klares Sturmflut-Niveau. Ostfriesland und Bremen kamen glimpflicher davon. Dort blieben die Pegel unter der kritischen 1,5-Meter-Marke. In Bremen stand das Wasser laut Lagezentrum nur „etwas höher als üblich“ – Entwarnung für die Stadtbewohner.

Sturmflut im Norden erreicht Niedersachsen, Bremen und Hamburg – und bleibt zahm

Wer hofft, dass der Wind nun rasch nachlässt, muss sich gedulden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für die Nordseeküste weitere Sturmböen an, die mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde über das Land fegen. Auf exponierten Berggipfeln wird’s sogar noch wilder zugehen. Immerhin: Eine weitere Sturmflut soll ausbleiben, auch wenn das Wasser im Laufe des Freitags nochmals spürbarer als sonst ansteigen wird.

Extremes Wetter in Niedersachsen: Die beeindruckendsten Bilder

Sturm Norderney
Trifft viel Wind auf die niedersächsische Küste, kann es zu hohen Wellen kommen. © Imago
Sturmtief Nadia an der deutschen Nordseeküste
Dann kann es insbesondere auf den Nordseeinseln unruhig und ungemütlich werden. © Imago
Sturm Nordsee
Nimmt der Wind jedoch weiter Fahrt auf, drückt er das Meer ins Landesinnere. Es kommt zu einer Sturmflut. © Christine Höfelmeyer/Imago
Norderney Sturm Spaziergänger
Dann tritt das Wasser über die Befestigungen an den Stränden. Jeder Spaziergang könnte gefährlich werden. © Imago
Fähre Nordsee
Wenn die Fähren noch fahren, ist das Wetter jedoch noch nicht kritisch. © Imago
Schneesturm fegt mit 130 Km/h über Berg
Anders sieht da Sturm auf Niedersachsens Bergen aus. Da kann man schon einmal die Haltung verlieren. © Martin Dziadek/Imago
Schwere Gweitter Niedersachsen
Aber auch Gewitter mit seinen extremen Begleitphänomenen trifft Niedersachsen regelmäßig hart. © Roland Bock/Imago
Blitz Gewitter
Auf keinen Fall sollte man sich jetzt im Freien aufhalten © Roland Bock/Imago
Blitze Gewitter Niedersachsen
Blitzeinschläge können zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. © Roland Bock/Imago
Niedersachsen, Hannover, Gewitter
Aber sie sind schön anzusehen. © Florian Petrow/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter im südlichen Niedersachsen
Während eines Gewitters kann es zu viel Hagel kommen. Das kann zu Glätte führen.  © Bernd Mrz/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter Niedersachsen
Plötzlicher Starkregen kann die Straße noch gefährlicher machen. © Bernd Mrz/Imago
Unwetter in Niedersachsen.
Und Sturmböen können dann auch geparkte Autos beschädigen. © Imago
Rotenburg an der Wümme
Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, kann es zu Hochwasser kommen © Silke Heyer/Imago
Nach sintflutartigen Regenfällen: Teich im Ortskern drohte überzulaufen
Dann sind auch die Kanalisationen überlastet. © Roland Bock/Imago
Einsatzkräfte des THW Ortsverband Friedrichsthal aus Saarbrücken im Hochwasser
In manchen Fällen helfen nur Sandsäcke gegen die Wassermassen. © Rainer Droese/Imago
Niedersachsen, Hannover, umgestürzter Baum auf überflutteter Straße
Wo keine sind, werden auch mal Straßen überflutet. © Imago
Der Fluss Ems tritt übers Ufer
So können ganze Landstriche Unterwasser gesetzt werden. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter
Dann ist die Feuerwehr im Dauereinsatz © Imago
Überflutung Niedersachen
Manchmal kommt man nur noch mit schwerem Gerät durch die Straßen. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter NDS
Denn es droht die Gefahr, einfach mit dem Auto in den Fluten stehen zu bleiben. © imago
Regenbogen ueber offenem Land
Doch das Wetter in Niedersachsen ist wechselhaft. Der Regen kann sich auch schnell wieder legen. © Martin Wagner/Imago
Traumhafter Sonnenaufgang in Niedersachsen
Dann kommt auch mal die Sonne raus. © Imago
Sonne über NDS
Zu viel Sonnenschein ist jedoch nicht gut für die Ernte. Es kommt zu trockenen Böden. © Imago
Malerischer Sonnenaufgang
Dann drohen Pflanzen einzugehen. Landwirte stehen dann vor Problemen. © Imago
Dürre NDS
Besonders in heißen Sommermonaten sind dann viele Felder von Dürre betroffen. © Martin Wagner/Imago
Landwirtschaft-Auf einem Acker
Die Ernte fällt schlechter aus, die Trockenheit ist schlecht für die Böden. © Martin Wagner/Imago

Der Wetter-Jahresstart 2026 macht damit unmissverständlich klar: Der Norden bleibt fest in der Hand von Wind und Wasser – für viele Teile Niedersachsen gelten weiterhin Warnung vor Sturmböen. Die Küstenbewohner nehmen’s gelassen – sie sind sturmerprobt und die Schutzmaßnahmen haben bisher gehalten, die Abläufe der Einsatzkräfte sind routiniert. Auf diese Weise ist Urlaub an der Nordsee im Winter besonders stimmungsvoll und hat viele Fans. Vielerorts fällt im Norden sogar Schnee – mit entsprechenden Warnungen vor Glätte.

Rubriklistenbild: © XOYO

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