8100 Euro Strafe
Sechs Jahre ohne Führerschein: Strafbefehl gegen niedersächsischen AfD-Chef
Der Vorsitzende der niedersächsischen AfD, Frank Rinck, hat Ärger mit der Justiz. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde gegen ihn Strafbefehl gestellt.
Uelzen – Weil er ohne Führerschein geblitzt wurde, hat das Amtsgericht Uelzen einen Strafbefehl gegen den neuen Vorsitzenden der niedersächsischen AfD, Frank Rinck, gestellt. Das berichtet der Weser Kurier aus Bremen.
Demnach hat das Amtsgericht gegen Rinck eine Strafe von 45 Tagessätzen zu je 180 Euro – insgesamt 8100 Euro – verhängt. Sein Vergehen: vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen.
Sechs Jahre ohne Führerschein: Strafbefehl gegen niedersächsischen AfD-Chef
Obwohl das Amtsgericht Lüneburg dem Bundestagsabgeordneten 2016 die Fahrerlaubnis entzogen hat, soll Rinck in mindestens zwei Fällen weiter Auto gefahren sein. Das hätten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Lüneburg ergeben, für die zuvor der Bundestag die Immunität des Abgeordneten aufgehoben hatte, schreibt der Weser Kurier.
So wurde Rinck im vergangenen September auf der Bundesstraße 4 in der Nähe von Uelzen mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Ein Tempomessgerät hatte ihn erfasst. Er saß zusammen mit seiner Ehefrau im Audi, den er auch fuhr. 2020 wurde der AfD-Politiker einen Wildunfall verwickelt.