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Super-Weihnachtsmond erwartet: Das gibt es bald am Himmel zu sehen
Sterne, Planeten und Meteore erleuchten den Dezemberhimmel. Wer aufmerksam schaut, erlebt bald kleine astronomische Highlights.
Der Dezember hält gleich mehrere spektakuläre Himmelsereignisse bereit. Ein Blick nach oben lohnt sich in den kommenden Wochen besonders, wo leuchtende Wintersterne, Sternschnuppen und spannende Planetenformationen zum Staunen einladen.
Schon in der ersten Monatshälfte beginnen die Meteorschauer der Geminiden, die mit ihrem Maximum am 13. Dezember zu den ergiebigsten des Jahres gehören. Wer einen dunklen Ort fernab städtischer Lichter aufsucht, kann zwischen 21 Uhr und 6 Uhr bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde beobachten.
Himmelsspektakel im Dezember: Sternschnuppen und Supermond
Anschließend tauchen bis kurz vorm Jahresende die weniger auffälligen Ursiden auf, während sich die ersten Quadrantiden bereits bemerkbar machen. Ihren Höhepunkt erreichen die Ursiden am Morgen des 22. Dezember.
Doch auch die Planeten halten einige Highlights bereit. Der Gasriese Jupiter ist im Dezember die ganze Nacht über zu sehen, während sich Saturn in die erste Nachthälfte zurückgezogen hat. Am Morgen nach Vollmond, am 06. Dezember, bietet der horizontnahe Merkur erfahrenen Beobachtern noch eine kurze Sichtmöglichkeit. Besonders schön wird es am Abend des 7. Dezember, wenn der noch volle Mond gemeinsam mit Jupiter und dem hellen Zwillingsstern Pollux ein leuchtendes Trio bildet.
Und Kometenliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Der interstellare Besucher 3I/ATLAS erreicht am 19. Dezember seinen erdnächsten Punkt, bleibt für das bloße Auge jedoch unsichtbar. Wissenschaftlich ist der Gast aus einem anderen Sternensystem von großer Bedeutung, denn er gibt Aufschluss über die Zusammensetzung ferner Sterne und erweitert unser Wissen über das Universum.
Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns aber schon am 5. Dezember: Der sogenannte „Julmond“ oder Supermond steht dann in seiner Vollmondphase besonders nah an der Erde. Mit einer Distanz von nur 357.000 Kilometern wirkt er rund sieben Prozent größer und 15 Prozent heller als ein durchschnittlicher Vollmond.
Der Begriff „Jul“ leitet sich vom skandinavischen Weihnachtsfest ab und macht den Vollmond zu einem stimmungsvollen Symbol der Vorweihnachtszeit. Obwohl er nicht dramatisch größer als gewöhnlich erscheint, verspricht der Weihnachtsmond einen eindrucksvollen Anblick vorm Nikolaustag.
Der vierte Advent markiert in diesem Jahr die Wintersonnenwende. Am 21. Dezember erreicht die Sonne ihren tiefsten Punkt und beschert uns den kürzesten Tag des Jahres. Gleichzeitig sind die langen Winternächte ideal, um die prächtigen Sterne des Winterhimmels zu genießen. Das Wintersechseck, Orion und Sirius funkeln besonders hell und laden zu klaren Beobachtungsabenden ein.