Wollte Hilfe nach Unfall holen
Tödlich verletzt: Autofahrer aus Delmenhorst stirbt beim Laufen über A24
Schreckliche Nachrichten am Samstag, 19. Februar 2022: Ein Mann verursacht auf der A24 einen Unfall und will Hilfe holen. Dabei er stirbt er, als ihn ein Auto erfasst.
Delmenhorst/Zarrentin – Ein Autofahrer aus Delmenhorst in Niedersachsen verursacht auf der Autobahn 24 in Westmecklenburg am Samstag, 19. Februar 2022, einen Unfall. Der Mann will Hilfe holen, indem er auf der Fahrbahn der A24 läuft. Bei dem Versuch erfasst ihn ein anderes Auto. Dabei wird er tödlich verletzt.
Tödlicher Unfall auf A24: Mann will nach selbst verursachtem Unfall Hilfe holen und wird von anderem Auto angefahren
Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilt, musste die A24 Berlin-Hamburg in der Nacht zu Sonntag für längere Zeit in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 56-Jährige kurz vor Mitternacht bei Zarrentin (Ludwigslust-Parchim) in Fahrtrichtung Berlin gegen die Mittelleitplanke gefahren.
Dabei geriet der Wagen des Mannes ins Schleudern und blieb auf dem Hauptfahrstreifen stehen. Der Mann aus Delmenhorst sprang im Dunklen über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn. Es wird vermutet, dass er dies tat, um zu einer Notrufsäule zu gelangen. Das Auto eines 40-jährigen Fahrers, der in Richtung Hamburg unterwegs, erfasste und verletzte ihn tödlich.
Staatsanwaltschaft Schwerin lässt beide Unfälle auf A24 überprüfen
Der 40-jährige Fahrer und seine Beifahrerin erlitten einen Schock und mussten medizinisch versorgt werden. Zwei weitere Fahrzeuge auf der Richtungsfahrbahn Berlin, auf der das Unfallauto des Verunglückten stand, fuhren in die Unfallstelle. Stark beschädigt mussten sie anschließen abgeschlepptd werden. Die Insassen kamen jedoch mit einem Schrecken davon.
Der Unfallort wurde im Anschluss nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Schwerin durch einen Sachverständigen der Prüfgesellschaft Dekra genauer untersucht. Ziel war es, herauszufinden, was zum ersten Unfall führte. Aber auch, ob der 40-jährige Autofahrer den anderen Mann auf der A24 hätte sehen können. Zur Aufnahme der Spuren war die Autobahn in Richtung Hamburg mehr als fünf Stunden lang gesperrt.
Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Sturm Zeynep sorgt für Schäden – Streit mit Machete und Samuraischwert
Indes gab es für die Einsatzkräfte in Niedersachsen und Bremen in der Sturmnacht durch den Orkan Zeynep viel zu tun. So starb ein Mann in Cuxhaven und ein 55-Meter-Kran krachte in einen Bremer Neubau. Sturmtief „Zeynep“ wütete auch in der Region Oldenburg. In der Zeit von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr mussten laut Großleitstelle Oldenburg Land knapp 400 Unwetterereignisse angenommen und abgearbeitet werden. Nach dem Orkan ist allerdings vor dem nächsten Sturm. Denn das Sturmtief Antonia bringt eine Unwetterwarnung für Sonntag nach Niedersachsen. Der neue Sturm soll Dauerregen und möglicherweise sogar Schnee bringen.
Wegen erneuter Sturmschäden ist die Harpstedter Mühle nun zu einem Sicherheitsrisiko geworden. Nach drei schweren Stürmen der dritte Schaden: Diesmal hat es die Flügel der Harpstedter Windmühle besonders hart getroffen: Der Orkan „Zeynep“ hat ein großes Flügelteil abgerissen. Am Samstagmorgen nach der stürmischen Nacht hängt es weiterhin auf „halb acht“ und droht herabzustürzen.
Darüber hinaus wurde ein Hund in Nordhorn zum Helden, indem er Gefahr witterte – und damit wahrscheinlich viele Menschenleben rettete. Und im Landkreis Rotenburg schepperte ein Gemüselaster in einen Graben. Offenbar war der Fahrer abgelenkt, teilte die Polizei mit. Zu einem Einsatz kam es auch für die Polizei in Bremen – ein Streit mit Machete und Samuraischwert musste hier unterbunden werden. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.