Zwei Verletzte in Dötlingen
Landkreis Oldenburg: Rotlicht missachtet – Auto stößt mit Zug zusammen
Zugunfall in Niedersachsen: In der Gemeinde Dötlingen missachtete ein Pkw ein Rotlicht an einem unbeschrankten Bahnübergang. Das Auto kracht in die Nordwestbahn.
Dötlingen – Horror-Unfall in der Gemeinde Dötlingen: Ein 46-jähriger Autofahrer und ein 37-jähriger Beifahrer hatten am Sonnabend gegen 21.05 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang in Iserloy versucht, trotz Rotlicht die Gleise der Nordwestbahn zu überqueren. Sie prallten gegen den Zug, wurden glücklicherweise aber nur leicht verletzt.
| Landkreis in Niedersachsen: | Oldenburg |
| Hauptstadt: | Wildeshausen |
| Landrat: | Carsten Harings (parteilos) |
| Bevölkerung: | 130.144 (2019) Eurostat |
Laut Polizeibericht war der Wagen nahezu ungebremst gegen die rechte Triebwagenseite der aus Wildeshausen kommenden und den Bahnübergang passierenden Nordwestbahn geprallt. Nach einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung kam der Triebwagen samt angehängter drei Waggons nach 200 Metern zum Stillstand.
Bahnunfall in Niedersachsen: Insassen des Auto und Fahrgäste der Nordwestbahn bleiben unverletzt
Nach Angaben der Polizei blieben die etwa 20 Fahrgäste im Zug unverletzt, auch die beiden Autoinsassen hatten beim Bahnunfall in Niedersachsen großes Glück: Obwohl ihr Fahrzeug im Frontbereich bei dem Aufprall massiv beschädigt wurde, wurden beide zwar verletzt, konnten aber von Ersthelfern aus dem Fahrzeugwrack befreit werden und kamen mit relativ leichten Blessuren in ein Krankenhaus.
Das Fahrzeug war vom Zug im Frontbereich touchiert worden, wenige Zentimeter weiter wäre die Kollision wohl tödlich ausgegangen. Den Schaden beziffert die Polizei mit 33.000 Euro.
Bahnstrecke war bis Mitternacht nach dem Zugunfall im Landkreis Oldenburg gesperrt
Die Zugpassagiere wurden von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk aus dem Zug evakuiert. Die Bahnstrecke wurde bis gegen 24 Uhr gesperrt. Der Triebwagen konnte nach Begutachtung gegen 23.30 Uhr eigenständig seinen Weg bis nach Delmenhorst fortsetzen.
Zugunfall an unbeschranktem Bahnübergang im Landkreis Oldenburg: Nicht der erste seiner Art
Der Unfall war nicht der erste Vorfall an diesem Bahnübergang. So gab es am 27. Oktober 2020 einen Vorfall in Aschenstedt, der ebenfalls glücklicherweise verhältnismäßig glimpflich ausgegangen war. Damals fuhr eine 30-Jährige mit ihrem Peugeot auf der Iserloyer Straße aus Richtung Aschenstedt kommend in Richtung Iserloy. In Höhe des Bahnüberganges übersah sie das Rotlicht der Signalanlage. Daraufhin fuhr sie mit ihrem Auto auf den Bahnübergang und wurde von der aus Richtung Wildeshausen herannahenden Nordwestbahn erfasst.
Der Zugführer hatte zwar noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenprall aber nicht mehr verhindern. Die 30-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. Sie wurde zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Mächtig Dusel hatte am 16. Oktober 2019 der Fahrer einer Kehrmaschine. Gegen 13.15 Uhr kollidierte er am unbeschrankten Bahnübergang der Iserloyer Straße in Aschenstedt mit einem Regionalzug der Nordwestbahn.
Zugunfall im Landkreis Oldenburg: Fahrer einer Kehrmaschine übersieht Rotlicht
Der 48-Jährige aus der Gemeinde Ganderkesee, der in Richtung L 872 unterwegs war, hatte das Rotlicht übersehen. Der Lokführer hatte eine Gefahrenbremsung eingeleitet, konnte einen Zusammenstoß und somit den Zugunfall im Landkreis Oldenburg aber nicht mehr verhindern.
Glücklicherweise traf der Zug „nur“ die Front der Arbeitsmaschine. Der 48-jährige Fahrer blieb ebenso unverletzt wie die 45 Insassen des Zuges. Die Besatzungen eines Rettungs- sowie eines Notarztwagens mussten nicht tätig werden.
Bereits am Vorabend kam es zu einem schweren Zugunglück im Landkreis Verden. Am Bahnhof Verden (Aller) erfasste ein Güterzug zwei Personen – einer starb noch am Unfallort. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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