Serie im Landkreis Verden
In Zeiten von Corona wichtiger denn je: Helden des Alltags
Die Corona-Krise stellt aktuell weltweit den Alltag vieler Menschen auf den Kopf. Abläufe ändern sich, der Mensch wird in seiner Bewegungsfreiheit eingegrenzt und muss sich komplett neu orientieren. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es Menschen, die ihre Gesundheit riskieren, um die Versorgung der Bevölkerung weiter aufrecht zu erhalten, die wir Ihnen in einer Serie vorstellen.
Landkreis Verden - Denn die Unabkömmlichkeit dieser stillen Helden des Alltags, wird nun vielen erst bewusst. Es zeigt sich, wie wichtig deren Jobs sind, um „den Laden weiter am Laufen zu halten“, auch in Krisenzeiten. Selbst für den letzten Zweifler sollte die Tragweite dieser Krise sichtbar werden, wenn man die Sicherheitsvorkehrungen an den Kassen der heimischen Märkte oder Geschäfte sieht.
Natürlich wissen wir, dass diese Liste bei Weitem noch nicht vollständig ist. Darum bitten wir Sie, liebe Leser, der Redaktion der Verdener Aller-Zeitung weitere stille Helden mitzuteilen. Natürlich gibt es jeden Tag viele Menschen an den Kassen der Supermärkte oder an den Lenkrädern der Busse im ÖPNV, die alle Beachtung finden sollen.
Besonders Berufe und Menschen, die keiner als ersten Gedanken auf dem Zettel hat, wären interessant. Vorschläge bitte per E-Mail an redaktion.verden@kreiszeitung.de oder per Telefon unter 04231/801143 oder -46.
Neddener Laden versorgt mit dem allernötigsten: Das Team von von Günter Wolff, dem Inhaber des Neddener Laden, stellt auch in Zeiten des Coronavirus die Versorgung der Bevölkerung mit den allernötigsten Dingen weiterhin sicher. „Mit eurem Einsatz erhaltet ihr uns damit auch ein Stück weit Normalität“, hieß es von Kunden.
Mit Rat und Tat: Die Frauen und Männer im Sanitätshaus Müller in Verden und Achim versuchen auch in Zeiten der Pandemie ihre Patienten, wo es geht, zu versorgen. Das ist für Bianca Fumfar ein Anlass, das Team als Helden des Alltags in der Corona-Krise vorzuschlagen.
Arbeiten an der Milch-Versorgung: Der 24-Stunden-Service an der Milchtankstelle des Landwirts Holger Meier aus Deelsen veranlasste die Leserin Anja Meitza-Behling aus Posthausenein dazu, ihn für die „Helden des Alltags“ vorzuschlagen. „Betriebe, wie der von Familie Meier, halten die Versorgung mit frischen Lebensmitteln aufrecht“, schreibt sie.
Heilerziehungspflege im Waldheim: Abstand halten, das kommt im Beruf von Jasmin Rolfes – trotz Corona – gar nicht infrage. Die Heilerziehungspflegerin arbeitet in der Stiftung Waldheim in Cluvenhagen.
Die stillen Helden in der Backstube: Morgens zum Bäcker, ein paar frische Brötchen holen. Geht das trotz Kontaktverbot überhaupt noch? Ganz klar mit Ja antworten darauf die Mitarbeiterin einer Bäckerfiliale in Dauelsen.
Stapler bleiben im Einsatz: Pausenlos rollen die Lastwagen, denn trotz und auch gerade wegen Corona müssen die Menschen im Land versorgt werden.
Die Versorgung mit Kraftstoff gewährleisten: Frank Lankenau steht an der Kasse der Tankstelle in Kirchlinteln hinter einer Plexiglasscheibe.
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