Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Bremen - Es lief die Nachspielzeit, als der FSV Mainz 05 noch einen letzten Angriff Richtung Werder-Tor startete. Yoshinori Muto zog ab, traf aber nur den Pfosten – mal wieder hatten die Bremer Aluminium-Glück gehabt und retteten so den 2:1-Sieg ins Ziel.
Insgesamt landeten in der abgelaufenen Saison 17 Torschüsse des Gegners an Latte oder Pfosten – das ist laut einer auf „sportschau.de“ veröffentlichten Statistik ligaweit der Top-Wert. Bei keinem anderen Team schepperte es demnach defensiv so häufig wie bei den Grün-Weißen. Hinter Werder folgen in Borussia Mönchengladbach, dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln drei Mannschaften mit je 16 Ballknutschern für das Torgestänge.
Werder vorne und hinten glücklich
Werder hinten also glücklich. Vorne aber auch. Denn mit nur neun eigenen Aluminium-Treffern liegen die Bremer im unteren Drittel. Am häufigsten schickte der FC Bayern den Ball an Latte oder Pfosten, der 1. FC Köln nur fünfmal.
Interessant an der Statistik ist die Übertragung auf die reale Abschlusstabelle. Was gewesen wäre, wenn alle Pfosten- und Lattentreffer – offensiv wie defensiv – den Weg ins Netz gefunden hätten, ist für den SV Werder zwar nicht sonderlich aussagekräftig. Die Bremer hätten nur 41 statt 42 Zählern geholt, wären aber 14. und nicht Elfter geworden. Und: Nicht der Hamburger SV (neun offensive, 15 defensive) wäre direkt abgestiegen, sondern der VfL Wolfsburg (7/16).