Iran-Lage im News-Ticker
Iran-Krieg aktuell: Feuer nahe Dubai-Airport nach Drohnen-Attacke – Flugverkehr unterbrochen
News zur Lage im Iran-Krieg: US-Präsident fordert Hilfe von NATO. Netanjahu reagiert auf Gerüchte. Katar wehrt Raketen ab.
Update, 7:00 Uhr: In der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai ist nach einem Drohnenangriff ein Feuer ausgebrochen. Der Flugverkehr wurde vorübergehend eingestellt. „Ein Drohnenvorfall in der Nähe des Dubai International Airport (DXB) betraf einen der Treibstofftanks“, teilte das Medienbüro von Dubai auf X mit. Das Feuer sei inzwischen unter Kontrolle, teilten die Behörden mit. Verletzte wurden demnach nicht gemeldet. Die Fluggesellschaft Emirates bestätigte ebenfalls auf X die vorübergehende Aussetzung der Flüge von und nach Dubai.
Update, 6:40 Uhr: Der Sicherheitsapparat im Iran hat nach Angaben aus Teheran im Kontext des Kriegs mehr als 500 Menschen festgenommen. Bei etwa der Hälfte habe es sich um „wichtige Fälle“ gehandelt, sagte der Kommandeur der iranischen Ordnungskräfte, Ahmad-Resa Radan, in einem Video der Nachrichtenagentur Fars.
Iran-News: Trump fordert NATO-Beteiligung in Straße von Hormus
Update, 5:45 Uhr: Eine ausbleibende Unterstützung der USA durch NATO‑Verbündete in der Straße von Hormus wäre US-Präsident Donald Trump zufolge „sehr schlecht“ für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses. „Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der NATO“, sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Financial Times.
Iran-Krieg aktuell: Netanjahu weist Gerüchte über eigenen Tod zurück
Update, 16. März, 5:00 Uhr: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Gerüchte über seinen Tod zurückgewiesen. Diese sind von iranischen Staatsmedien verbreitet worden. In einem auf Netanjahus Telegram-Kanal veröffentlichten Video ist der Ministerpräsident in einem Café zu sehen. Reuters konnte verifizieren, dass das Video am Sonntag in einem bestimmten Café in einem Vorort von Jerusalem aufgenommen wurde. Netanjahu wird in der Aufzeichnung nach den Gerüchten über seinen Tod gefragt und zieht diese mit einem Wortspiel ins Lächerliche.
Update, 21:10 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben mitgeteilt, ihre Raketenbestände im Iran-Krieg seien weitgehend unangetastet. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Fars erklärte ein Sprecher der Garden, die meisten bisher abgefeuerten Raketen stammten aus Produktionen vor einem Jahrzehnt. Neuere Bestände, die nach dem zwölftägigen Krieg mit Israel produziert worden seien, kämen bislang kaum zum Einsatz. Auf Trumps Aussage, die USA hätten die iranische Marine zerstört, reagierte der Sprecher mit einer Drohung: „Wenn er den Mut hat, soll er seine Schiffe in den Persischen Golf schicken.“
Update, 20:02 Uhr: Neue Explosionen erschüttern Teheran: Iranische Medien und Accounts, die das Kriegsgeschehen aus dem Ausland verfolgen, berichten über einen erneuten Angriff auf die iranische Hauptstadt. Kampfjets und Drohnen sollen über der Stadt zu hören gewesen sein, die Flugabwehr sei nahe der Revolutionsstraße aktiv gewesen, so das Portal „Hammihan“. „Geräusch von vier relativ starken Explosionen. Es regnet stark und es ist nicht klar, wo sie eingeschlagen sind“, schilderte ein Augenzeuge in den sozialen Medien. Verlässliche Informationen aus dem Iran bleiben rar: Die Bevölkerung ist seit über zwei Wochen vom Netz abgeschnitten, zuletzt meldete die Organisation Netblocks den Zusammenbruch eines der letzten noch aktiven Telekommunikationsnetzwerke im Land.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Update, 19:11 Uhr: Deutschland bleibt im Iran-Krieg militärisch außen vor. Außenminister Johann Wadephul schloss im ARD-„Bericht aus Berlin“ eine Ausweitung der EU-Mission Aspides auf die Straße von Hormus für Deutschland aus. „Ich bin sehr skeptisch, ob eine Ausweitung von Aspides in der Straße von Hormus für mehr Sicherheit sorgen kann“, sagte Wadephul der ARD. „Werden wir bald aktiver Teil dieser Auseinandersetzung? Nein“, führte der CDU-Politiker weiter aus. Wadephul verwies auf eine klare Linie der Bundesregierung, die Kanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius mittrügen: „Wir werden uns an dieser Auseinandersetzung nicht beteiligen.“
Iran-Krieg aktuell: Mullah-Regime erteilt Verhandlungen klare Absage
Update, 18:12 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Iran im Krieg gegen Israel und die USA Verhandlungen anstrebe. „Nein, wir haben nie um eine Waffenruhe gebeten, und wir haben auch nie um Verhandlungen gebeten“, sagte Araghtschi in der CBS-Sendung „Face the Nation“. Zuvor hatte NBC News unter Berufung auf US-Präsident Donald Trump berichtet, Teheran wolle ein Abkommen schließen. Araghtschi widersprach dem entschieden: „Wir sind bereit, uns so lange zu verteidigen, wie es nötig ist“ – und zwar so lange, bis Trump den Krieg als „illegalen“ Konflikt ohne Siegchance anerkenne.
Update, 16:53 Uhr: Neue Front im Iran-Krieg? Israelische Bodentruppen liefern sich im südlichen Libanon massive Feuergefechte mit der Hisbollah-Miliz. Dabei soll es sich nach Angaben aus israelischen Medien um die größte Bodenoffensive Israels auf dem Gebiet des Libanon seit 2006 handeln. Die Hisbollah zählt zu dem vom Iran angeführten Miliz-Bündnis „Achse des Widerstands“.
Iran-Krieg aktuell: Noch „tausende Ziele“ – Israel bereit für wochenlangen Angriffe
Update, 16:12 Uhr: Israel plant seinen Krieg gegen den Iran noch weit über die kommenden Wochen hinaus. Armeesprecher Effie Defrin betonte gegenüber CNN, die Streitkräfte arbeiteten „nicht nach einer Stoppuhr oder einem Zeitplan“ – das Ziel sei die erhebliche Schwächung der iranischen Führung. Laut Defrin koordiniert Israel seine Pläne eng mit den US-Verbündeten und hat Operationen bis mindestens zum Pessachfest am 1. April geplant – mit Optionen für weitere drei Wochen darüber hinaus. Defrin erklärte gegenüber CNN, im Iran verblieben noch „Tausende Ziele“.
Update, 15:31 Uhr: US-Energieminister Chris Wright hat sich zu einem möglichen Zeithorizont des Iran-Krieges geäußert. Der Minister erwartet, dass der Konflikt innerhalb weniger Wochen beendet sein wird – mit positiven Folgen für die globalen Energiemärkte. „Ich denke, dass dieser Konflikt sicherlich in den nächsten paar Wochen zu Ende kommen wird – könnte früher sein als das. Aber der Konflikt wird in den nächsten paar Wochen zu Ende kommen, und wir werden danach einen Anstieg der Versorgung und einen Rückgang der Preise sehen“, sagte Wright dem Sender ABC mit Blick auf Öl- und Energiepreise.
Update, 14:58 Uhr: Donald Trump hat Zweifel am Verbleib des neuen iranischen Religionsführers Mojtaba Chamenei geäußert. Der US-Präsident erklärte, der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei sei bislang nicht öffentlich in Erscheinung getreten. „Ich weiß nicht einmal, ob er noch lebt. Bisher konnte ihn niemand zeigen“, sagte Trump im Interview mit NBC.
Zuvor hatte Mojtaba Khamenei in einer schriftlichen Erklärung angekündigt, die Straße von Hormus weiterhin zu blockieren und US-Verbündete in der Region anzugreifen. „Ich höre, er ist nicht am Leben, und wenn er es ist, sollte er etwas sehr Kluges für sein Land tun, und das ist Kapitulation“, sagte Trump weiter – räumte jedoch ein, es handele sich um ein „Gerücht“.
Iran-Krieg aktuell: Israels Außenminister dementiert Raketen-Mangel
Update, 13:42 Uhr: Israels Außenminister Gideon Saar hat Berichte zurückgewiesen, wonach Israel die USA im Iran-Krieg über einen drohenden Mangel an Abwehrraketen informiert haben soll. Das US-Portal Semafor hatte unter Berufung auf amerikanische Regierungsbeamte gemeldet, Abfangraketen für ballistische Raketen seien „kritisch knapp“ geworden. Saar besuchte anlässlich eines Solidaritätsbesuchs die arabische Ortschaft Sarsir im Norden Israels, wo bei einem iranischen Raketenangriff in der Nacht zum Freitag 58 Menschen verletzt worden waren. Mit Blick auf den Libanon erklärte der Außenminister, direkte Gespräche seien vorerst nicht geplant.
Update, 12:33 Uhr: Iran hat Frankreich zur Zurückhaltung im Nahen Osten aufgerufen. Außenminister Abbas Araghtschi wandte sich nach einem Gespräch mit seinem französischen Kollegen Jean-Noël Barrot über seinen Telegram-Kanal an die Öffentlichkeit.
Alle Länder müssten „von jeder Aktion absehen, die den Konflikt eskalieren könnte“, erklärte Araghtschi laut Reuters. Hintergrund ist ein Appell von US-Präsident Donald Trump, mehrere Staaten – darunter Frankreich – sollten Schiffe zur Absicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus entsenden.
Update, 11:41 Uhr: Der iranische Außenminister hat Gerüchte über den Gesundheitszustand des neuen obersten Führers seines Landes, Modschtaba Chamenei, zurückgewiesen. Chamenei erfreue sich bester Gesundheit und habe die Lage im Griff, sagte der iranische Chefdiplomat Abbas Araghtschi nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna. Es gebe auch keine Spaltung innerhalb der Regierung oder des Militärs.
Die USA hatten am Freitag (13. März) mitgeteilt, dass Chamenei nach ihren Kenntnissen verletzt sei. Details wurden nicht genannt. Seit seiner Ernennung zum obersten Führer im Iran vor einer Woche hat sich Modschtaba Chamenei nicht öffentlich gezeigt. In einer ersten Stellungnahme, die im Staatsfernsehen verlesen wurde, forderte er Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel.
Iran-Krieg aktuell: Revolutionsgarden drohen Netanjahu mit Tod
Update, 10:03 Uhr: Im Krieg gegen Israel und die USA kommen scharfe Worte aus Teheran – die Revolutionsgarden drohen dem israelischen Ministerpräsidenten direkt: Sie haben Benjamin Netanjahu mit dem Tode gedroht. Sollte Netanjahu noch leben, werde man ihn verfolgen und töten, berichteten die Nachrichtenagenturen Fars und Irna unter Berufung auf eine Erklärung der Elitestreitkräfte.
Iran-Krieg aktuell: Schweiz untersagt zwei US-Militärflugzeugen Überflug
Update, 8:54 Uhr: Wegen des Iran-Kriegs hat die Schweiz den USA untersagt, mit zwei Militärflugzeugen über das Land zu fliegen. Das teilte die Schweizer Regierung am Abend mit. Das Neutralitätsrecht verbiete Überflüge der Konfliktparteien im Zusammenhang mit dem Krieg, hieß es zur Begründung der Ablehnung des US-Überfluggesuchs für zwei Aufklärungsflugzeuge.
Dagegen seien die Gesuche für einen Wartungsflug und zwei Transportflüge im Kontext des Iran-Kriegs genehmigt worden, hieß es weiter. Zulässig seien Überflüge zu humanitären und medizinischen Zwecken wie Transporte von Verwundeten. Auch Überflüge, die in keinem Zusammenhang mit dem Konflikt stehen, würden genehmigt.
Iran-Krieg aktuell: Teheran beschießt Emirate – weitere Golfstaaten von Angriffen betroffen
Update, 7:20 Uhr: Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate erneut mit Raketen und Drohnen attackiert – die Luftabwehr ist im Einsatz. Auch weitere Golfstaaten sind von den Angriffen betroffen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi rief „seine brüderlichen Nachbarn dazu auf, ausländische Aggressoren zu vertreiben, zumal deren einziges Anliegen Israel ist.“ Zuvor hatte das neue iranische Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei die Golfstaaten im Staatsfernsehen aufgefordert, US-Stützpunkte auf ihrem Territorium zu schließen, wie die dpa berichtet.
Erstmeldung: US-Präsident Donald Trump hat weitere Schläge gegen die iranische Insel Charg angekündigt. „Wir schlagen vielleicht noch ein paar Mal zu, einfach nur zum Spaß“, sagte Trump dem Sender NBC News. Gleichzeitig signalisierte er Gesprächsbereitschaft: Teheran sei zwar zu einer Einigung bereit, „die Bedingungen sind aber noch nicht gut genug“, so Trump laut Reuters. Der Iran drohte seinerseits mit Vergeltung und lehnt einen Waffenstillstand ab. Durch die Straße von Hormus wird rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls transportiert.
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