Corona-Pandemie
AfD-Fraktionschefin Alice Weidel muss nach Corona-Infektion in Quarantäne
Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, hat sich mit dem Coronavirus infiziert und muss in Quarantäne. Offenbar ist die Politikerin nicht geimpft.
Berlin – Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, hat sich offenbar mit dem Coronavirus infiziert. Sie habe sich, „nachdem sie grippeähnliche Symptome festgestellt hatte, einem Corona-Test unterzogen“, bestätigte ihr Sprecher Daniel Trapp am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Inzwischen habe sich die Politikerin in häusliche Quarantäne begeben.
| Politikerin: | Alice Weidel |
| Partei: | Alternative für Deutschland |
| Geburtsdatum und -ort: | 6. Februar 1979 in Gütersloh |
Weidel hatte im Bundestagswahlkampf Grundrechtseinschränkungen zur Eindämmung der Pandemie beklagt und dabei stets betont, sie selbst sei nicht gegen Covid-19 geimpft. Der AfD-Parteichef und Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla, hatte sich im Oktober nach einer Corona-Infektion in Quarantäne begeben müssen.
Alice Weidel (AfD) nach Corona-Infektion in Quarantäne: Fraktionschefin nicht gegen Covid-19 geimpft
Weidel war mit der Fraktion nach Angaben ihres Sprechers am 27. Oktober zuletzt zusammengetroffen. Das war ein Tag nach der konstituierenden Sitzung des Bundestags nach der Bundestagswahl 2021.
Ihrem Protest gegen die Corona-Maßnahmen verlieh die AfD-Fraktion jüngst während der konstituierenden Sitzung des Bundestags am 26. Oktober 2021 Ausdruck. Da durch das Plenum die 3G-Regel beschlossen worden war und 23 Parlamentarier der AfD weder geimpft noch genesen waren und sich auch nicht testen lassen wollten, wurden sie auf die sogenannte Seuchentribüne verbannt. Schließlich mussten sie die Sitzung von dort aus verfolgen.
Damals hatte sich Weidel testen lassen und verfolgte die Sitzung von ihrem Platz aus. Die 3G-Regel im Bundestag gilt noch bis mindestens Ende Januar. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.